Spono Eagles sind Schweizer Meister

22.05.2018, moc
Cupsieger und jetzt auch noch Schweizer Meister: Die Spono Eagles machen das Double perfekt. Im Playoff-Final besiegen die Eagles den LC Brühl in Nottwil mit 25:21.

Nach dem Schlusspfiff gab es für die Spono Eagles kein Halten mehr. Umarmungen, Freudentränen, Küsse gen Himmel, für die Fans und Familien. Nach 60 Minuten schickten die Adler vom Sempachersee den LC Brühl mit 25:21 auf die Bretter. 750 treue, schwarz-pink gekleidete Spono-Fans jubelten, trommelten der Mannschaft von der Tribüne aus zu, als die Spielerinnen zum fünften Mal den Meisterpokal in die Höhe stemmten und in ihre Goldmedaillen bissen. Nach 2001 krönen sich die Eagles als Cupsieger und Schweizer Meister zum erst zweiten Mal in ihrer Vereinsgeschichte zum Double-Gewinner. Ein Oeuvre, das der sichtlich stolze Spono-Trainer Urs Mühlethaler mit einem «Chapeau!» honorierte. Ein gewaltiger Leistungsausweis, freute er sich. Umso mehr, als die Mannschaft den frühen Ausfall von Ivana Ljubas (rot, 38. Minute) mühelos weggesteckt und anschliessend kein My nachgelassen habe.

 



Eine perfekte Saison geht zu Ende
Der Sieg über den 30-fachen Schweizer Meister Brühl ist der krönende Abschluss einer Handballsaison, die ganz im Zeichen der Spono Eagles stand. Die Nottwilerinnen zeigten sich dominant, stets an der Tabellenspitze, der Einzug in die Finalrunde war reine Formsache. Und auch in der Best-of-3-Serie liess der Verein den letztjährigen Meister Brühl alt aussehen. Obschon die favorisierten Eagles am vergangenen Donnerstag mit 29:31 eine Niederlage hinnehmen mussten, liessen sie mit dem 31:24-Sieg am Samstag in St. Gallen keine Zweifel an ihren Meisterambitionen aufkommen. «Wir haben die Mannschaft in den vergangenen drei Jahren aufgebaut, das hat jetzt Früchte getragen», sagt Mühlethaler und benennt die Stärken der Adler: «Breites Kader, starke Spielerinnen, taktisch cleveres Denken.»
Nach dem Feiern bis zum Morgengrauen blicken die Spono Eagles in die Zukunft. Das Finalspiel war für Xenia Hodel und Lisa Frey das letzte in der Schweiz: Hodel wechselt nach Deutschland, Frey nach Dänemark. Auch für Patrizia Ramseier, Tamara Aegerter und Tatiana Heini heisst es Abschied nehmen: Sie spielten das letzte Spiel ihrer Handballkarriere.

 

Zur Bildstrecke geht es hier.