Surseer Woche AG

Die Surseer Woche AG wurde 1992 gegründet und gibt jeweils am Donnerstag die «Surseer Woche», die «Trienger Woche» und die «Sempacher Woche» in einer Auflage von ca. 8500 Abonnemente für rund 28’000 Leserinnen und Leser heraus.

Medien: Zeitung, Website, E-Paper für iPad und Computer, Tablet Mobile und Apps, Facebook, Twitter.

Redaktion: Andrea Willimann (Redaktionsleitung), Manuel Arnold, Thomas Stillhart, Roland Stirnimann und Daniel Zumbühl.

Bildredaktion: Ana Birchler-Cruz.

Korrektorat: Edith Wüst.

Verlag: Inge Lichtsteiner (Verlagsleitung); Emilija Stojcic (Verlagsassistentin).

Inserate: Guido Eberhard (Anzeigenleitung) und das Team der Surseer Woche AG. Inseratesatz: Wallimann Druck und Verlag AG, Beromünster.

Druck: LZ Medien AG, Luzern.

Allmedia-Support: Consenda AG, Gstaad

 

 

Die Geschichte der «Surseer Woche»

Nach schwierigem Start ging es stets bergauf

In einer Zeit des Zeitungssterbens und der Fusionen mutete die Gründung der «Surseer Woche» im Jahr 1992 in der schweizerischen Medienlandschaft als ein exotisches Gebilde an. Aber auch in Sursee und in der Region hörte man nicht nur ein «Hurra» für die neue Zeitung. Es gab - damals sicher berechtigt - auch viele, welche dem Projekt «Surseer Woche» keine Chance einräumten. Glücklicherweise setzten sich eine schöne Zahl Interessierter dafür ein und ermöglichten mit ihrer Unterstützung - sei es als Teilhabende, Inserierende oder Abonnierende - den Start der Wochenzeitung für Stadt und Region Sursee.

Die bewegte Geschichte der «Surseer Woche» fing mit dem 18. März 1992 an, als bekannt wurde, dass der damalige Luzerner Landbote von der Luzerner Neueste Nachrichten (LNN) auf den 1. Juli des gleichen Jahres übernommen und die traditionsreiche Lokalzeitung darauf eingestellt werde. Sursee drohte der Verlust seiner Lokal- und Regionalzeitung. Durch diese Übernahme entflammte zudem ein harter Konkurrenzkampf zwischen der Luzerner Zeitung und der LNN in der Region Sursee.

Eigentlicher Start am 1. April 1992
Auf Initiative des Projektteams lud der Stadtrat Sursee - allen voran der damalige Stadtpräsident Remo Casserini und Stadtschreiber Erwin Gabriel - am 1. April 1992 ins Hotel Bellevue in Sursee ein.  Eine Anzahl interessierter Personen aus Politik, Wirtschaft und Medien kamen zusammen, um über die Chancen für die Lancierung einer Nachfolgezeitung für den Luzerner Landboten zu beraten. Die ins Leben gerufene  Projektgruppe erhielt den Auftrag, ein konkretes Projekt zu erarbeiten und die Finanzierbarkeit einer neuen Wochenzeitung für die Stadt und Region Sursee abzuklären. Der Projektgruppe gehörten an: Hans R. Wüst, Journalist (damals Luzerner Zeitung), Sempach, Gusti Naef, Agenturleiter der damaligen ASSA, Sursee, Adolf Meyer, Verleger Anzeiger vom Rottal, Ruswil, Erwin Gabriel, damals Stadtschreiber, Sursee und Georges Achermann, Redaktor (damals Luzerner Zeitung), Schenkon.

Mit Elan und Herzblut ging die Arbeitsgruppe an die Arbeit und präsentierte bereits am 10. Juni 1992 an einer denkwürdigen Medienkonferenz im Rathaus Sursee das Konzept der neuen «Surseer Woche». Offenbar aufgeschreckt durch das professionell erarbeitete Projekt gab die LNN-Geschäftsleitung kurz darauf bekannt, dass sie den Luzerner Landboten nun doch weiterhin - neu als Wochenzeitung - herausgeben werde. Zudem wurde angekündigt, dass alle Abonnenten der LNN im Amt Sursee den Luzerner Landboten gratis zugestellt erhalten würden.

Im Sommer neue Zeitung zum Leben erweckt
Die Region Sursee entwickelte sich immer mehr zum erbitterten Nebenschauplatz im Kampf um Marktanteile der beiden Luzerner Tageszeitungen. Für die damalige Luzerner Zeitung stand viel auf dem Spiel und sie setzte sich voll und ganz für die Realisierung der neuen «Surseer Woche» ein. Durch den Verkauf des Luzerner Landboten an die LNN ging war zu erwarten, dass die Inserate-Akquisition von der damaligen Schweizer Annoncen AG (ASSA) an die Orell Füssli (OFA) übergehen würde. Dies hätte für die ASSA Sursee sogar die Schliessung ihrer Agentur Sursee zur Folge gehabt und ein Grund dafür, dass sich die damalige ASSA für die «Surseer Woche» engagierte. Aber auch die Verlage der Luzerner Landzeitungen, welche seit 30 Jahren in einem Inserateverbund mit dem Luzerner Landboten zusammenarbeiteten, setzten voll und ganz auf die neue «Surseer Woche» und nahmen sie in ihre Reihen auf.
Diese Konstellationen waren damals entscheidend, dass das Projekt «Surseer Woche» unter den neuen Voraussetzungen gleichwohl weiterverfolgt und letztlich realisiert auch werden konnte.

Erste Ausgabe am 1. Oktober 1992
Am 30. September 1992 wartete eine grosse Schar interessierter Leserinnen und Leser im Wirtshaus Wilder Mann in Sursee auf die erste Ausgabe der «Surseer Woche» (mit Ausgabedatum vom 1. Oktober 1992). Beinahe pünktlich wurde die 40 Seiten starke Wochenzeitung in ihrem boulvardesken Erscheinungsbild von der Stadtgarde Sursee den Gästen überbracht.

Im ersten «Grüezi» auf der Frontseite  ist unter anderem zu lesen: «Über 1000 schriftliche Reaktionen aus dem Leserkreis sind uns auf der Redaktion vor dieser ersten Ausgabe eingegangen. Unzählige davon enthielten originelle und aufmunternde Sprüche, die uns motivieren, künftig Woche für Woche eine pfiffige, umfassende, informierende und kommentierende Zeitung herauszugeben. Wir vom Redaktionsteam der «Surseer Woche» bemühen uns, Ihnen liebe Leserinnen und Leser, fortan jeden Donnerstag eine kleine Freude zu bereiten.»

Harziger Start
Nicht gerade zufriedenstellend entwickelte sich die Geschäftstätigkeit in den ersten drei Jahren. Die «Surseer Woche» stand im harten Konkurrenzkampf mit dem Luzerner Landboten, welcher ebenfalls jeden Donnerstag erschien und zudem gratis den LNN-Abonnenten in der Region Sursee zugestellt wurde. Der LLB hatte weit mehr Platz im Textteil zur Verfügung als die «Surseer Woche». Für die «Surseer Woche» gab es und gibt es heute noch klare Vorgaben: Der Textteil darf nicht mehr als 60 bis 65 Prozent des Umfanges betragen. Und so gingen drei Jahre vorbei, welche beiden Verlagen - Luzerner Landbote und Surseer Woche AG - rote Zahlen bescherte. Im Zuge der Fusion zwischen der Luzerner Zeitung und der LNN im Jahre 1995 konnte die Surseer Woche AG den Luzerner Landbote auf den 1. Januar 1996 käuflich erwerben. Gleichzeitig wurde entschieden, das Erscheinen des «115-jährigen» Landboten einzustellen. Von da an ging es für die «Surseer Woche» bergauf: Die Abonnentenzahl stieg jährlich an. Als Werbeträger wurde die «Surseer Woche» immer attraktiver. Dieser Aufwärtstrend verdeutlichte sich zudem in den Abschlusszahlen. Seit 1996 schreibt die «Surseer Woche» schwarze Zahlen.

Zusammenarbeit mit der «Sempacher Woche»
Ende 1995 gingen die «Sempacher Woche» und die «Surseer Woche» eine enge Zusammenarbeit im redaktionellen Teil wie Inserateteil ein. Die Inserateseiten und die  überregionalen Textseiten erscheinen in beiden Ausgaben, während einzelne lokale Seiten ausgewechselt werden. Dank dieses Zusammengehens konnte die Auflagezahl gesteigert werden. Die Beliebtheit der «Surseer Woche» bei den Leserinnen und Lesern zeigt sich auch in der überdurchschnittlichen Steigerung der Leserzahlen. Aufgrund der neusten Erhebung der AG für Werbemedienforschung (WEMF) ist die Leserzahl bei 28000 Leserinnen und Lesern oder über drei Lesenden pro Ausgabe.

Das Team der «Surseer Woche» ist auch in Zukunft Tag für Tag bestrebt, ein Forum zu bieten, welches die regionale Information weiter transportiert, die Geschehnisse kommentiert, die Gemeinschaft fördert und auch Heimat vermittelt. Diesen Kurs will die «Surseer Woche» weiterführen und weiterentwickeln sowie immer wieder mit neuen Ideen und Innovationen aufwarten. Die Mitarbeitenden von Redaktion und Verlag sind motiviert, eine attraktive Wochenzeitung für die Stadt und die Region Sursee herauszugeben. Wir zählen weiterhin auf die Unterstützung unserer Abonnentinnen und Abonnenten sowie unserer Inserentinnen und Inserenten. Vielen Dank.

Inge Lichtsteiner
Verlagsleiterin Surseer Woche AG

 


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