Charly Freitag ist neuer Direktor der Schweizer Paraplegiker-Vereinigung

22.09.2018, red
Charly Freitag aus Bäch (Gemeinde Beromünster) wurde von der ausserordentlichen Delegiertenversammlung der Schweizer Paraplegiker-Vereinigung (SPV) zum neuen Direktor ernannt. Er tritt die Nachfolge von Thomas Troger an, der in den vergangen 21 Jahren die SPV zu einem wirkungsorientierten und erfolgreichen nationalen Verband ausgebaut hat und in Frühpension geht. Die Amtsübergabe findet am 1. Mai 2019 statt.

Mit der Ernennung von Charly Freitag ist die Delegiertenversammlung (DV) der Empfehlung des Zentralvorstandes gefolgt. Dieser schlug den 40-jährigen der DV vom 22. September zur Ernennung vor. Der Gemeindepräsident von Beromünster (LU) übernimmt im Frühjahr 2019 die Führung des Dachverbandes der Querschnittgelähmten.
 
Charly Freitag ist Wirtschaftsinformatiker HF und Jurist (Master of Law). Seit 2009 amtet er als Gemeindepräsident von Beromünster, seit 2011 ist er Kantonsrat und seit 2014 Präsident der Justiz- und Sicherheitskommission des Kantons Luzern. Er ist Präsident der Verbandsleitung des Regionalen Entwicklungsträgers Sursee-Mittelland. Weiter ist er Präsident von Benevol Luzern, der Fachstelle für Freiwilligenarbeit, Vorstandsmitglied des Universitätsvereins Luzern und Mitglied des Messerats Swiss Handicap. Er ist verheiratet und Vater einer Tochter.
 
Wunschkandidat gewählt
Der Zentralvorstand wie auch die Delegierten der SPV sind überzeugt, mit Charly Freitag einen hervorragenden Kandidaten für das Amt des Direktors gefunden zu haben. Er erfüllt die Anforderungen an diese anspruchsvolle Stelle bestens und verfügt über die nötige Erfahrung, um die Organisation auch in Zukunft erfolgreich weiterzuentwickeln. Christian Betl, Präsident der SPV, ist glücklich über die Ernennung: «Charly Freitag besitzt nicht nur die richtige fachliche Qualifikation, sondern auch menschliche Qualitäten und Führungsstärke, die es für die Stelle als Direktor braucht. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.»
 
Charly Freitag wird zugunsten der neuen Tätigkeit von einem grossen Teil seiner Ämter und Funktionen demissionieren oder nicht mehr zur Wahl antreten.