Auf Albisser folgt Elmiger

14.02.2019, KUL
Albert Albisser, Gemeindeschreiber der Gemeinde Geuensee, wird Ende Oktober pensioniert. Sein Amt als Geschäftsführer übernimmt der Luzerner Benedikt Elmiger.

Die Gemeinde Geuensee erhält einen neuen Geschäftsführer. Der momentane Gemeindeschreiber Albert Albisser geht nach langjähriger Amtstätigkeit Ende Oktober in Pension. Sein Nachfolger wird der 42-jährige Benedikt Elmiger. Dieser wohnt mit seiner Freundin und zwei Kindern in Luzern, stammt aber ursprünglich aus dem Luzerner Seetal. Genauer aus Altwis, einem 400-Seelen-Dorf. «Ich habe also eine gewisse Ahnung davon, wie das Leben in einem kleineren Dorf ist», sagt er. Mit der Gemeinde Geuensee hatte er bisher keine Berührungspunkte. Erste Eindrücke konnte er aber bereits sammeln: «Geuensee wirkt auf mich wie eine offene und interessante Gemeinde. Weiteres wird sich zeigen, wenn ich sie kennenlerne.»

Interesse übersteigt die Finanzen

Momentan arbeitet Benedikt Elmiger als stellvertretender Leiter Zentrale Dienste und Bereichsleiter Finanzen und Controlling bei der Dienststelle Volksschulbildung des Kantons Luzerns. Davor arbeitete er für das Finanzdepartement des Kantons in der Dienststelle Finanzen. «Dadurch habe ich grossen Einblick in die Tätigkeiten des Kantons erhalten», sagt er. Für die Stelle des Geschäftsführers der Gemeinde Geuensee beworben hat er sich, da ihn viele Themen über die Finanzen hinaus interessieren. «Als Politologe und Volkswirtschafter reizt mich die gesamte Bandbreite an Aufgaben einer Gemeinde», sagt er. «Die Stelle in Geuensee ist daher sehr interessant für mich.»

Respekt und Freude

In einem 80-Prozent-Pensum wird er am 1. Oktober seine neue Stelle auf der Gemeinde antreten. «Ich freue mich darauf, diese grosse Verantwortung tragen zu dürfen, und gleichzeitig habe ich Respekt davor», sagt er. Auch freue er sich auf die Arbeit nahe an der Bevölkerung, die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und das Herantasten an die neuen Aufgaben.

Die Fussstapfen von Albert Albisser sind gross, dessen ist er sich bewusst. «Ein paar Ideen kann ich bestimmt einbringen, da ich einen anderen Hintergrund habe als er», sagt er. Die Erfahrungen in der öffentlichen Verwaltung kommen ihm in seinem neuen Amt zu Gute.