Feuerwehr rettete Hund und Katze

27.04.2019, STI
Mit vier Übungen der ganzen Mannschaft startete die Feuerwehr Knutwil-Mauensee ins erste Quartal. Zweimal rückte sie bereits für einen Ernstfall aus.

Bevor die vier obligatorischen Übungen der Feuerwehr Knutwil-Mauensee Ende März in Kaltbach begannen, wurde am Sonntagmorgen, 10. Februar, alarmiert. In Kaltbach brannte eine Heizung. Dank des schnellen Eingreifens konnte ein Übergriff auf andere Räume verhindert werden, aber der Rauchschaden war erheblich.

Feuer rasch gelöscht

Am 8. März läutete der Alarm wieder. Um 7.50 Uhr eilten 35 Angehörige der Feuerwehr Knutwil-Mauensee in eine Wohnung in Mauensee. «Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Gerettet wurde eine Katze und ein Hund», teilt die Feuerwehr mit.

Am 25. März stand die erste Einsatzübung bei der Emmi in Kaltbach an. In zwei Programmen übte das Wehr. Eine Woche später traf sich die Feuerwehr auf dem Pausenplatz in St. Erhard. Dort verfeinerten die Frauen und Männer in Gruppen ihr Wissen im Umgang mit dem Rettungsbrett und übten Knoten. Die Lektionenleiter betonten, dass bei einem Einsatz die Verkehrsregeln – allen voran die Geschwindigkeitsbeschränkung – gelten.

Die dritte Übung mit dem ganzen Wehr fand im Chotterain statt. Brandbekämpfung und Rettungsdienst in kleinen Gruppen zu festigten, gehörte zur Aufgabe. Am Schluss der Frühlingsübungen versammelte sich die Feuerwehr im Gewerbegebiet von St. Erhard. Bei der Firma Bürli, die eine grosse Halle hat, bestand die Schwierigkeit, genügend Schlauch für die Brandbekämpfung mitzunehmen.

Wenn eine PV-Anlage brennt

Danach fuhren alle in die Bollmatt, wo Korporal Daniel Zihler einen Bauernhof betreibt. Auf dem Dach des Schweinestalls hat er eine Photovoltaik-Anlage. Brennt sie, so die Übungsanlage, sind spezielle Kenntnisse nötig. Auch die Absturzsicherung war Teil der Übung. Mit gutem Gewissen konnte Kommandant Pirmin Bättig die motivierten und geschulten Eingeteilten in die Ostern schicken.