Paraplegiker-Stiftung erhält politischen Beirat

06.02.2019, DZ
Die Schweizer Paraplegiker-Stiftung engagiert sich auch auf politischer Ebene für die Interessen von querschnittgelähmten Menschen. Um den regelmässigen Austausch mit der Politik zu fördern, hat sie jetzt einen politischen Beirat gebildet. Dieser besteht aus Bundesparlamentariern, die sich sozial- und gesundheitspolitisch engagieren. Präsidentin ist Nationalrätin Andrea Gmür.

Die Schweizer Paraplegiker-Stiftung ist ein weltweit wohl einzigartiges Solidarwerk zu Gunsten querschnittgelähmter Menschen. Basis für ihre Tätigkeit bildet die Vision der ganzheitlichen Rehabilitation von Para- und Tetraplegikern – dies mit dem Ziel, den Betroffenen ein selbstbestimmtes und möglichst autonomes Leben zu ermöglichen.

Für diese Vision braucht es – neben dem Leistungsnetz der Schweizer Paraplegiker-Stiftung und ihren Aktivitäten – angemessene gesetzliche Rahmenbedingungen im Sozial- und Gesundheitsbereich. Deshalb sucht die Schweizer Paraplegiker-Stiftung seit jeher aktiv den Dialog mit Politikern in der ganzen Schweiz. Um den regelmässigen Austausch zu fördern, hat die Schweizer Paraplegiker-Stiftung nun einen politischen Beirat gebildet.

Nationalrätin Andrea Gmür leitet Gremium

Verschiedene Bundesparlamentarier aus praktisch sämtlichen Parteien und verschiedenen Landesteilen sind Mitglied des neuen Beirats. Die Mitgliedschaft ist jedoch mit keinerlei Verpflichtungen verbunden. Das Gremium soll einen Austausch mit der Führung der Schweizer Paraplegiker-Stiftung pflegen, jährlich rund ein- bis zweimal tagen und sozialpolitische Themen mit Bezug zu querschnittgelähmten Menschen diskutieren respektive Lösungen andenken, wie die Rahmenbedingungen für Menschen mit Querschnittlähmungen auf politischer Ebene weiterentwickelt werden können.

Der neukonstituierte politische Beirat traf sich am Mittwoch, 30. Januar, zum ersten Mal zu einem Austausch. Als Präsidentin stellte sich die Luzerner CVP-Nationalrätin Andrea Gmür, Verwaltungsrätin der Schweizer Paraplegiker-Forschung, zur Verfügung. Unter anderen gehören ihm auch Ständerat Konrad Graber sowie die Nationalräte Ida Glanzmann, Leo Müller und Albert Vitali an.