Jodlerchörli Heimelig Oberkirch lud zum Jahreskonzert

06.01.2019, wm
Mit Freude und Elan und das mit 75 Jahren starteten die Sängerinnen und Sänger mit den traditionellen Jahreskonzerten. Die Jodellieder des Chors und der Kleinformationen begeisterten die Besucherinnen und Besucher. Für viele Lacher und herzlichen Applaus sorgte auch die Theatergruppe mit dem Lustspiel «Älplerläbe». Mit den Jahreskonzerten ist dem Jodlerchörli Heimelig Oberkirch der Start ins Jubiläumsjahr vollends gelungen.

Mit Ruedi Bieris Lied «Mer grüesse euch vo Härze» wurden die Besucher am Jahreskonzert des Jodlerchörli Heimelig in Oberkirch herzlich willkommen geheissen. Anschliessend sangen die Jodlerinnen und Jodler den Jodel «Was heimelig syg» von Oskar Friedrich Schmalz. Mit dem Lied «Was isch heimelig… Me seits vo liebe Lüte, vo mängem hübsche Ort», verriet das Jodlerchörli, was «Heimelig» eigentlich bedeutet. Herbert Vitali, Präsident des Jodlerchörlis Heimelig, nahm diese Worte auf und sagte bei der Begrüssung: «Ich bin überzeugt, dass die Gründer des Chörlis heute stolz wären über diesen hübschen Ort Oberkirch.» Stolz und froh sei auch er auf das Jodlerchörli Heimelig. Weiter verkündete er, dass nebst den Jahreskonzerten noch weitere Aktivitäten geplant seien, um das freudige Ereignis 75 Jahre Jodlerchörli Heimelig zu feiern.

Wahre «Chlyni Wunder»

Vorerst aber genossen die Besucher einige gesangliche Darbietungen des Chörlis und der Kleinformationen unter der Leitung von Chorleiter Franz-Markus Stadelmann. Er präsentierte «Gummenalp-Juitz» von Fredy Wallimann sowie «Es Meiteli, wo gut tanze cha» von Chorlieder, Jakob Ummel, die beide mit einem grossen und herzlichen Applaus verdankt wurden. Ein wahres kleines Wunder boten Kleinformationen, wie «Ledigi Buebe» von Emil Wallimann mit Daniel Sommer, Franz-Markus Stadelmann und Michael Rast oder eben das «Chlyni Wunder» von Adolf Stähli, gesungen von Marco und Albert Vitali. Begleitet wurden diese Formationen von Kevin Amstutz. Gekonnt und witzig führte Sandra Schmidlin-Bucher durch den Abend.

Gäste bringen Leben aufs Älpli

Zufrieden geniessen Sepp der Bergbauer (Hans-Peter Kunz) und Resi seine Frau (Sabine Binder) ihr «Älplerläbe» mitsamt den zwölf Kühen. Eines sei verraten, vor allen Sepp liebt seine Kühe über alles. Doch, wie aus dem Nichts bringen «Gäste», wie das Model Clarissa (Brigitte Schaffer), der Esoteriker Kalinus Lunus (Claudio d’Inca) und zwei unerkannte Ganoven, Leben, Unterhaltung und vor allem Verwirrung auf den Hof. Keine grosse Hilfe sind die beiden etwas älteren, aber zum grossen Kummer noch ledigen Schwestern Berti (Meggie Lisebach) und Trudi (Esther Häfliger). Während sich Model Clarissa ein Fotoshooting in freier Natur erhofft, aber immer noch auf den Fotografen wartet, sucht der Esoteriker die innere Mitte. Ideal für die beiden Ganoven, einen Koffer mit geheimem Inhalt auf dem Älpli zu verstecken. Doch weit gefehlt, denn dieser geheime Koffer weckt erst recht die Begierde. Wer wissen will, wie es weitergeht, ist eingeladen, die Jahreskonzerte am 12., 16. oder 18. Januar zu besuchen. Verraten sei nur so viel: Der bodenständige Sepp und das Model verstehen sich recht gut, und Berti und Trudi vergucken sich in den Ganoven Leopold. Auch ein Weiteres sei verraten, mit den Jahreskonzerten samt Theater ist dem Jodlerchörli Heimelig Oberkirch der Start ins Jubiläumsjahr vollends gelungen.