In Sursee entsteht bis im Herbst eine Squasharena

01.05.2019, sti
Mit bis zu 250 km/h sausen einem ab Herbst Squashbälle in Sursee um die Ohren. Beim Aldi investiert Cyril Bernhard viel Geld in eine Squasharena. Fünf Courts stehen zur Verfügung.

Squash ist schnell, perfekt, um Kalorien zu verbrennen, man tropft schnell vor Schweiss und hat trotzdem Spass. In Willisau, Zofingen oder Reinach gibt es in der Umgebung Möglichkeiten, diesem Sport zu frönen.


Im Herbst ist offen
Aus einem eigenen Bedürfnis packte Cyril Bernhard vor eineinhalb Jahren die Idee an, in Sursee die Lücke zu füllen und ein Squashcenter zu eröffnen. «Ich musste immer weit fahren, um zu spielen», sagt er. Wohin, wie gross, wer macht mit?, waren Fragen, die es zu beantworten gegeben hat.

Antworten fand der gebürtige Neuenkircher, der inzwischen in Sursee wohnt. Mit den Kontakten zum Regionalen Entwicklungsträger und dem Sportkoordinatoren schaffte er erste Hürden aus dem Weg. Der 29-Jährige wurde auf die Helle beim Aldi aufmerksam gemacht.

Gleich neben dem Parkplatz möchte Cyril Bernhard im Herbst die «Squasharena Sursee» mit einem grossen Einweihungsfest eröffnen. Der genaue Zeitpunkt hänge vom Bauverlauf ab. Im Juni ist Baustart.


Hohe Qualitätsansprüche
Bis anfangs Mai läuft die Baubewiligungsphase, um das bestehende Lager im ersten Staock umzubauen. 640 Quadratmeter stehen hier ab Herbst zur Verfügung. Fünf topmoderne Courts können bespielt werden. Auch Umkleide- und Duschräume gibt es. «Hygiene und Ambiente sind uns besonders wichtig», betont er.

Täglich werde ein Reinigungsteam dafür sorgen. Ein Interventionsteam komme, wenn Störungen oder Probleme auftauchen.


Dass die voll automatisierte Halle auf eine Nachfrage stösst, stehe ausser Frage, denn 1,4 Prozent der Schweizer Bevölkerung spiele regelmässig Squash, weisss Cyril Bernahard. «Wir haben den Markt analysiert, der Businessplan weckte Interesse. Die Investitionssumme liegt bei knapp einer halben Million Franken.


Dank Unterstützung von Privaten und einer gemeinnützigen Luzerner Stiftung hat er das Geld zusammen. «Grundsätzlich muss die Squasharena kostentragend sein» hält er fest. Mit Aldi schloss er einen Mietvertrag ab. Die Parkplätze des Discounters können die künftigen Squashspieler kostenlos nutzen.

«Der Standort ist dank der Nähe zum Bahnhof Sursee sehr interessant», ergänzt Cyril Bernhard. Gleichzeitig mit dem Bau der Squasharena wird ein Squash Club, initiert durch Severin Eggermann, gegründet.

Nähere Infos und eine Interessentenliste werden zum Zeitpunkt der Eröffnung publiziert. Thomas Stillhart

Auf www.squasharena.ch verlost Cyril Bernhard 10 5er-Abos für die Squasharena.