New Orleans Night steigt heuer am Städtli-Fäscht

06.04.2019, DZ
Wegen Terminkollision mit dem «Eidgenössischen» in Zug findet die New Orleans Night heuer im Rahmen des Städtli-Fäschts Sursee statt. Aber nur einmalig, wie der Präsident des Surseer New Orleans Jazz, Beat Felder, an der GV versicherte.

Traditionsgemäss würde die 26. New Orleans Night heuer am 24. August im Städtli Sursee über die Bühne(n) gehen. Diesmal kollidiert das Datum jedoch mit dem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Zug. «Da uns dann etliche Funktionäre, Sponsoren und wohl auch Besucher fehlen würden, suchten wir nach Alternativen zu diesem Datum», liess Präsident Beat Felder an der Generalversammlung des Vereins Surseer New Orleans Jazz vom vergangenen Montag durchblicken.

Da man sich mit dem Gedanken, das Jazzfestival abzusagen, nicht anfreunden konnte, und die anderen in Frage kommenden Daten in Sursee bereits belegt sind, beantragte der Vorstand der GV, die New Orleans Night in das Surseer Städtli-Fäscht vom 6. Juli zu integrieren. «Das soll aber eine einmalige Massnahme sein, andernfalls stirbt unser Jazz-Event», gab Felder zu verstehen. Diese Zusicherung der Einmaligkeit und die Argumentation, dass mit dem Organisationskomitee des Städtli-Fäschts eine für den Verein attraktive Vereinbarung mit einer bescheidenen Kostenbeteiligung von 1500 Franken abgeschlossen werden konnte, überzeugten die anwesenden Mitglieder, so dass sie ohne Gegenstimme grünes Licht für die Integration gaben.

Zeit für eine Denkpause

Vorgesehen sind am Städtli-Fäscht Auftritte von je drei Bands auf den Bühnen beim Wirtshaus Wilder Mann und auf dem Mühleplatz. Bei der musikalischen Gestaltung – angedacht sind easy listening Jazz und Blues – hat der Verein Surseer New Orleans Jazz freie Hand. Nach dem Städtli-Fäscht bleibt dann gemäss Felder ein Jahr Zeit für eine Denkpause, wie es mit der New Orleans Night ab dem Jahr 2020 weitergehen soll: «Der erste Samstag nach den Sommerferien ist nicht mehr sakrosankt, da an diesem Datum etwa alle drei Jahre mit regnerischem Wetter und einem Temperatursturz zu rechnen ist.»

Genau dies war im vergangenen Jahr der Fall: Just zum 25-Jahr-Jubiläum fiel die New Orleans Night auf einen der wenigen Regentage im sonst trockenen Sommer 2018. «Das drückte auf den Publikumsaufmarsch und reduzierte die Einnahmen der Rondellen um 10'000 Franken», zog der Vereinspräsident eine durchzogene Bilanz. Die Jahresrechnung 2018 schliesst denn auch mit einem Verlust von 5740 Franken ab. Dennoch genehmigten sie die Mitglieder ebenso wie das Budget 2019, das einen Überschuss von 2650 Franken vorsieht.

Zwei Frauen verstärken Vorstand

Aus dem Vorstand des Vereins Surseer New Orleans Jazz trat Ernst Fümm zurück. Damit erhöhte sich die Zahl der Vakanzen auf drei. Neu in den Vorstand wählte die Versammlung Marlis Hess und Priska Steiner, beide aus Schenkon. Präsident Beat Felder, Vizepräsidentin Uschi Winiker, Kassier Hubert Schumacher und Beisitzer Antonio Maiorano wurden in ihren Ämtern bestätigt, ebenso die Revisoren Daniel Schmidlin und Beatrice Tschanz. Weiterhin vakant bleibt das Aktuariat.