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Sursee

Chorwerke aus Geschichten eines irischen Wanderbarden

Werner Mathis 10. Mai 2026

Am Sonntag lud das Vokalensemble Pro Musica Viva zum ersten Konzertabend «Reincarnations». Auf dem Programm standen Liebesgeschichten in der Frühlingssonne, Heimweh, das leise mitschwingt, und Melodien, die Jahrhunderte überdauert haben und das Publikum begeisterten.

Am Sonntag lud das Vokalensemble Pro Musica Viva zum ersten Konzertabend «Reincarnations». Auf dem Programm standen Liebesgeschichten in der Frühlingssonne, Heimweh, das leise mitschwingt, und Melodien, die Jahrhunderte überdauert haben und das Publikum begeisterten.

Mit dem Klaviersolo «Im Wunderschönen Monat Mai» von Robert Schumann eröffnete Marc Hunziker am Piano den ersten Teil des Konzerts «Liebesgeschichten in der Frühlingssonne». Passend dazu sang der Chor von Clara Schumann «Liebst du um Schönheit», Text Friedrich Rückert. Schon nach den ersten Beiträgen applaudierte das Publikum begeistert. Deborah Züger, Leiterin des Vokalensembles Pro Musica Viva, bedankte sich herzlich und erläuterte: «Mit den beiden ersten Stücken sind wir mitten im Thema ‘Reincarnations’.» Anschliessend standen das Volkslied «Da unten im Tale» von Johannes Brahms, Text Anton-Wilhelm Zuccalmaglio, und «Du fragsch mi, wär i bi» von Hansruedi Willisegger, Text Hans Zulliger. Der erste Teil schloss mit «Traum», einem Traum über die Erinnerung an die Heimat von Fanny Hensel, Text Joseph von Eichendorff.

Sängerinnen und Sänger mit vielseitigem Können

Im Teil Heimweh, das leise mitschwingt, standen die gregorianischen Choräle «Ubi caritas» und «Tantum ergo» von Maurice Duruflé auf dem Programm. Mit den Chorälen, die zu vierstimmigen Chorsätzen bearbeitet wurden, und den Beiträgen «Tant vous aime» von Robert Mermoud und «Là-haut sur la montagne» von Joseph Bovet zeigten die Sängerinnen und Sänger ein vielseitiges gesangliches Können. Mit der rührenden Liebesgeschichte «Le papillon et la fleur» von Praho Gabriel Fauré, Text Victor Hugo schloss der zweite Teil. Der Solopianist Marc Hunziker aus Luzern begleitete zu einzelnen Vorträgen den Chor und ergänzte das Programm mit Klavierstücken wie «Desdémona» oder «Apollo». Auch dazu gab es herzlichen Applaus.

Der Titel des Frühlingsprojekts stammt vom amerikanischen Komponisten Samuel Barber. 1918 verarbeitete James Stephen gälische Geschichten des letzten irischen Wanderbarden Antoine Ó Raifteirí zu Chorwerken, wie «Reincarnations Mary Hynes» und «Reincarnations the collins» von Samuel Barber. Für das Konzert mit bunten Klangfarben voller Emotionen gab es zum Abschluss Standing Ovations. «Ich bin über den gelungenen Konzertabend sehr zufrieden. Auch die neue Aufgabe als Leiterin des Chors macht mir grossen Spass», gab sich Deborah Züger zufrieden. Sie ist seit Beginn dieses Jahres Leiterin des Vokalensembles Pro Musica Viva.

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