Nationalrätin Ida Glanzmann aus Altishofen übernimmt das Präsidium von alt Nationalrat Norbert Hochreutener. (Foto zvg)
Nationalrätin Ida Glanzmann aus Altishofen übernimmt das Präsidium von alt Nationalrat Norbert Hochreutener. (Foto zvg)
06.09.2021

CVP 60+ ändert den Namen in Sursee

von Alois Hodel/red

Neu heisst die Vereinigung «Die Mitte 60+ Schweiz». An der DV mit anschliessendem Parteitag übernahm Nationalrätin Ida Glanzmann das Präsidium. 

Die Namensänderung zu «Die Mitte 60+ Schweiz» beschlossen die Delegierten kürzlich an ihrer DV im Businesspark Sursee diskussionslos und mit allen gegen 1 Stimme. Somit passt der Name zur Mutterpartei. 

Ida Glanzmann übernimmt

Nationalrätin Ida Glanzmann-Hunkeler aus Altishofen wurde zur neuen Präsidentin gewählt als Nachfolgerin von alt Nationalrat Norbert Hochreutener (Bern). Dieser wurde in Würdigung seiner initiativen neunjährigen Präsidialzeit zum Ehrenmitglied ernannt. Nebst Norbert Hochreutener ist auch Theres Lepori (Berikon AG) aus dem Vorstand ausgetreten. Im Vizepräsidium amten neu Monique Goumaz-Renz (Courtepin FR) und Nationalrat Heinz Siegenthaler (ehemals BDP, Rüti bei Büren BE) als Nachfolger von alt Ständerat Peter Bieri (Hünenberg ZG).

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Die neugewählte Präsidentin Ida Glanzmann will vernetzt mit den regionalen Vereinigungen und den Kantonalparteien durch gesellschaftliche Begegnungen und politische Themen den stets wachsenden Seniorenkreisen eine stärkere Stimme und aktive Mitwirkung ermöglichen.

Gerhard Pfister zu Besuch

In seinem Referat liess Mitte-Schweiz-Präsident Gerhard Pfister durchblicken, dass er hoffe, durch den Einbezug von Wähler aus der ehemaligen CVP- und den BDP-Parteien die gewünschte Aufbruchstimmung und tatkräftige Supports bei den eidgenössischen und kantonalen Wahlen zu bekommen. «Für den Zusammenhalt der Schweiz und die politische Weiterentwicklung unseres Landes ist eine stärkere Positionierung der Mitte-Partei im politischen Alltag und bei den Exekutiven wichtig.»

Der gleichenorts durchgeführte Parteitag mit rund 80 Teilnehmenden aus zwanzig Kantonen war dem Thema «eine starke Altersvorsorge für Jung und Alt» gewidmet. Unter der Leitung von Hannes Blatter (Luzerner Forum für Sozialversicherungen) diskutierten Nationalrätin Ruth Humbel (Die Mitte) und Ständerätin Maya Graf (Grüne), Sarah Bünter (Präsidentin Junge Mitte Schweiz) und Professor Roland A. Müller (Direktor Schweizerischer Arbeitgeberverband). Aus diesem prominent besetzten Podium wurde deutlich, dass nach drei gescheiterten Vorlagen die diesmal angestrebte Reform der AHV und parallel dazu auch jene für die Berufliche Vorsorge BVG gelingen müsse.

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Faire Lösungen anstreben

Eine gesicherte und sozialverträgliche Altersvorsorge sei für alle Generationen, die Frauen und die Wirtschaft ein zentrales Anliegen. Zudem sei die AHV kurzfristig finanziell zu stabilisieren. Angesichts der demografischen und gesellschaftlichen Entwicklungen müsse vorab bei der Erhöhung des Frauenrentenalters für die «Übergangsjahrgänge» faire Lösungen gefunden werden. Ebenfalls für die heute junge Generation seien weitsichtig ausgewogene und mehrheitsfähige Regelungen anzustreben. Insgesamt werde bei den angelaufenen parlamentarischen Beratungen erwartet, dass mit den Sozialpartnerschaften aktuell weniger ideologisch als vermehrt sach- und bedürfnisgerecht ein tragfähiger Konsens gefunden werde. Schliesslich müsste die AHV-Reform und die BVG-Revision auch noch vor dem Volk bestehen können.


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