Die gesamthaft zu verarbeitende Menge an Mostobst in den Schweizer Mostereien wird auf 71'493 Tonnen Mostäpfel und 7'683 Tonnen Mostbirnen geschätzt. (Foto zVg)
Die gesamthaft zu verarbeitende Menge an Mostobst in den Schweizer Mostereien wird auf 71'493 Tonnen Mostäpfel und 7'683 Tonnen Mostbirnen geschätzt. (Foto zVg)
27.08.2020

Deutlich höhere Mostobsternte prognostiziert

von Red

Die Mosterei der Ramseier Suisse AG in Sursee startete am 19. August mit der Verarbeitung der Mostobsternte. Stabile und günstige klimatische Bedingungen mit Ausbleiben von grossflächigen Frostschäden im Frühjahr haben die erwartete Menge begünstigt. Sie dürfte deutlich höher ausfallen als 2019, teilt die Ramseier Suisse AG mit.

2019 verarbeitete die Ramseier Suisse AG 28’700 Tonnen Obst, schweizweit wurden 57'640Tonnen geerntet, davon 52’538 Tonnen Äpfel und 5’102 Tonnen Birnen. Deutlich höher soll nun die diesjährige Ente ausfallen. Die gesamthaft zu verarbeitende Menge an Mostobst in den Schweizer Mostereien wird auf 71'493 Tonnen Mostäpfel und 7'683 Tonnen Mostbirnen geschätzt, wobei rund die Hälfte durch die Ramseier Suisse AG verarbeitet wird.

Rekordverdächtige Sonnenscheindauer begünstigt Ernte

Die deutlich höhere Mostobsternte als im Vorjahr sei auf die klimatischen Bedingungen im vergangenen Winter und Frühjahr zurückzuführen, schreibt die Ramseier Suisse AG. Nach dem mildesten Winter registrierte die Schweiz in diesem Jahr den drittwärmsten Frühling seit Messbeginn 1864. Im landesweiten Mittel stieg die Frühlingstemperatur auf 6,2 °C. Der Frühling war verbreitet niederschlagsarm und in vielen Gebieten extrem sonnig mit regional rekordnaher Sonnenscheindauer. Auch der Erntestart wird vom Wetter beeinflusst: «Die Mostobsternte startete dieses Jahr bereits Anfang August. Das ist im Vergleich zu anderen Jahren sehr früh», bestätigt Christoph Richli, CEO der RAMSEIER Suisse AG. Es ist seine erste Mostobsternte als Geschäftsführer. «Nach der Arbeit der Bauern freuen wir uns nun auf den Start der Mostobstverarbeitung und die neue Saison», so Richli.


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