Anlässe zur Ausstellung «Zünftig» vom 25. April bis 10. September 2026 im Museum Sankturbanhof
24. April VERNISSAGE
18.30 Uhr, Türöffnung im Stadttheater
19 Uhr, Begrüssung durch Museum Sankturbanhof und Zunft. Apéro und Einblicke in die Ausstellung
Eintritt frei
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30. April EINFÜHRUNG FÜR LEHRPERSONEN
18–19 Uhr, Einführung in die Ausstellung und anschliessender Austausch mit Kuratorin Nicole Bättig
Der Anlass ist kostenlos und richtet sich an Lehrpersonen aller Stufen und Schulorte. Anmeldung bis 27. April
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2. Mai GNAGI-ESSEN
19 Uhr, für einmal kann die Öffentlichkeit das Gnagi-Essen der Zunft miterleben. Mit anschliessender kurzer Führung durch die Ausstellung
Anmeldung bis 24. April - CHF 35.– zzgl. Eintritt
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9./20. Mai und 27. August RUNDGANG MIT ZÜNFTIGEM EINBLICK
14–15 Uhr, Rundgang durch die Ausstellung mit der Kuratorin und einem Altheinivater
Eintritt: CHF 10.–, Kinder gratis
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28. Mai FÜROBE- JASSTURNIER
19 Uhr, Dauer ca. 3 Stunden
Anmeldung bis 21. Mai Eintritt inkl. Startgeld pro Person: CHF 20.–
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MASKENBASTELN FÜR KINDER
Die Kinder (6 bis 16 Jahre) basteln unter der Anleitung von Roger Stalder eine Fasnachtsmaske.
Teil 1: Mittwoch, 10. Juni, 13.30–16.30 Uhr
Modellieren der Maske mit Ton, inkl. Zvieri
Teil 2: Mittwoch, 17. Juni, 13.30–16:30 Uhr
Fertig modellieren und kleistern, inkl. Zvieri
Teil 3: Samstag, 22. August, 9–12 Uhr
Bemalen der Maske, inkl. Znüni
Anmeldung bis 26. Mai, Teilnehmerzahl begrenzt, Kosten inkl. Material pro Kind für alle drei Termine: CHF 40.–
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20. Juni FASNACHT IM SOMMER
14–21 Uhr, Strassenfest vom Geuenseetor bis zum Rathaus mit Guuggenmusik, Maskenprämierung und kurzen Führungen durch die Ausstellung,
Eintritt frei
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Vom Konfettizimmer zur Schnipselbox
Am Anfang stand der Wunsch der Zunft nach einer frechen, frischen und narrenfreien Ausstellung. Nach einem spannenden und intensiven Jahr wird nun die Ausstellung «ZÜNFTIG – 150 Jahre Zunft Heini von Uri» im Museum Sankturbanhof eröffnet.
Zu Beginn des Projekts mussten grundsätzliche Fragen geklärt werden: Wer kuratiert die Ausstellung? Nicole Bättig, Stadtarchivarin, und Roger Stalder, Maskengestalter. Wer von der Zunft ist Teil des Projekts? Oliver Jost, Oliver Schnieper und Ashish Arondekar. Braucht es eine professionelle Szenografie? Ja! Loosli & Zehnder von Basel übernehmen diesen Part. Wie wird das Projekt finanziert? Das Museum und die Zunft haben sich geeinigt, und Sponsoren wurden gefunden.
Auf dieser Basis startete vor einem Jahr die inhaltliche Arbeit mit einer Besprechung – und es sollten noch einige folgen. Die Zunft brachte viele Ideen mit. Dazu gehörten ein Konfettizimmer, der Bau eines Fasnachtswagens und ein Hitzezimmer, um den brennenden Böögg zu fühlen.
Zu Beginn des Projekts ging es auch um die Grenzen des Machbaren: Die Ausstellung wird in einem historischen Gebäude mit archäologischen Objekten gezeigt. Ein Konfetti- oder ein Hitzezimmer stellten sich als nicht praktikabel heraus. Ausserdem galt es ein Budget einzuhalten: Vor allem der Einsatz von Medien kann sehr teuer sein. Diese Grenzen forderten unsere Kreativität,
und wir fanden Lösungen. Manchmal einfache – Konfetti können durch grössere Schnipsel ersetzt werden – und manchmal wurde nach einer Alternative gesucht, um bei den Besucherinnen und Besuchern ähnliche Emotionen hervorzurufen.
Es war ein intensives Jahr: Termine und Abgabefristen mussten eingehalten werden. Ein Film wurde produziert. Interviews wurden geführt. Die Geschichte der Zunft wurde recherchiert und in kurzen Texten erzählt. Die Zunftchroniken wurden digitalisiert. Fotos und Objekte ausgewählt. Und die Szenografen überführten alles in eine zünftige Ausstellung. Und nicht zu vergessen: Ein Begleitprogramm wurde auf die Beine gestellt.
Aber wie immer: Mit einem guten Team machen solche Projekte Freude. Und nun hoffen wir, dass auch viele Besucherinnen und Besucher Freude an der Ausstellung haben.
Nicole Bättig, Stadtarchivarin
Oliver Jost, Altheinivater und Chef «Zünftig»
Zünftig: 150 Jahre Zunft Heini von Uri, eine Hommage an die Fasnacht und das Brauchtum
Die neue Ausstellung im Museum Sankturbanhof ist eine Liebeserklärung an die Tradition. Mit einer Prise Narrenfreiheit lädt sie die Besucher dazu ein, tief in die Gepflogenheiten der Zunft Heini von Uri, den bunten Konfettiregen der Fasnacht und die Einzigartigkeit unserer Gansabhauet einzutauchen.
In enger Zusammenarbeit haben die Stiftung Sankturbanhof, die Stadt Sursee und die Zunft Heini von Uri diese besondere Ausstellung konzipiert, organisiert und finanziert. Ein vielseitiges Rahmenprogramm macht das Brauchtum hautnah erlebbar, belebt den historischen Sankturbanhof und fördert spannende Begegnungen in zünftiger Atmosphäre.
Mitmachen ist erwünscht: Im Garten entsteht ein grosser «Maskenball» der erste Fasnachtswagen des nächsten Umzugs. Interessierte Schulklassen, Vereine, Familien oder Firmen können sich melden und ihren Beitrag dazu gestalten, basteln und kleben.
Wir freuen uns auf viele BesucherInnen, amüsante Anekdoten, zünftige Momente und viele lachende Gesichter!
Sponsorenbeitrag