Peter Hasler, was verbindet Sie mit dem Verein Mauenseepuls?
Ich war von Anfang an im OK des Vereins Mauenseepuls, der die Vision hat, gemeinsam Verbindungen in unserer schönen Gemeinde zu stärken.
Wann haben Sie zum ersten Mal gemerkt, dass die Plattform ihr Ziel, die Mauenseer Bevölkerung zu vernetzen, erreicht?
Bei einer wichtigen Gemeindeversammlung wurde die Plattform im Vorfeld und im Anschluss sehr aktiv von der Bevölkerung genutzt. Dies zeigte mir, wie wichtig es ist, eine Möglichkeit mehr zu haben, um Wissen und Meinungen auszutauschen.

Peter Hasler.
Foto zVg
Am 6. September veranstaltet der Verein erstmals das Fest «Mauensee trifft sich» auf dem Kaltbacher Begegnungsplatz. Was soll bei den Besucherinnen und Besuchern nach diesem Tag idealerweise hängenbleiben?
Es soll den Teilnehmenden ermöglichen, sich kennenzulernen, sich auszutauschen und den Anlass aktiv mitzugestalten. Im Weiteren soll der Anlass Lust machen, dass aus einer Idee etwas mega Tolles entstehen kann. Ganz nach dem Motto «Einfach mal tun».
Was können Besuchende vom Fest erwarten?
Der Anlass wird von und mit der Bevölkerung gestaltet. Ein Highlight sind sicherlich das Spanferkel, der Wein aus der Region, sowie Brot und etliche Köstlichkeiten, die vorwiegend von den Teilnehmenden zubereitet und angeboten werden. Zudem gibt es eine Kartonburg, Kräutersalz zum Selbermachen und natürlich einen musikalischen Auftritt von der Alphorngruppe Weiherhof.
Der Anlass wird bewusst mit Menschen und Unternehmen aus der Region auf die Beine gestellt. Warum war Ihnen dieser lokale Ansatz wichtig?
Wir haben so viel Know-how in der Gemeinde selbst, und dies soll genutzt und eingebracht werden. Wenn die Menschen etwas aktiv machen können, ist dies aus meiner Erfahrung sehr nachhaltig und bleibt in guter Erinnerung.
Das Fest wird ehrenamtlich organisiert. Was war bisher die grösste Herausforderung beim Organisieren?
Die Menschen in der Gemeinde darauf aufmerksam zu machen, am Anlass teilzunehmen, und das Abschätzen, wie viele daran teilnehmen werden. Deshalb sind wir froh, wenn sich Interessierte über die «beunity»-App bei uns melden. Der Anlass ist aber öffentlich und bedarf grundsätzlich keiner Anmeldung.
Was hat Sie dabei besonders überrascht?
Wie offen und interessiert die Menschen für ein Miteinander sind, wenn man mit ihnen direkt ins Gespräch kommt. Das macht mega Freude.
«Mauensee trifft sich» ist ein weiterer Schritt für ein lebendiges Mauensee, das auch die drei verstreuten Ortsteile der Gemeinde verbinden soll. Was könnte aus dieser ersten Durchführung des Fests langfristig entstehen?
Es könnte ein Anstoss für ein weiterführendes Mauenseer Dorffest sein und die hier lebenden Menschen erfreuen. Dies wäre für den Verein Mauenseepuls ein sehr erfreuliches Zeichen.
