Skip to main content Skip to page footer

Suchformular

Anmeldung wird geprüft

Oberkirch

Gemeinde informiert über Gesamtrevision Ortsplanung

Stefanie Zumbach 09. September 2026

Am letzten Montagabend lud der Oberkircher Gemeinderat die Bevölkerung zur Informationsveranstaltung über die Gesamtrevision Ortsplanung ein. Dies hinsichtlich der bevorstehenden Urnenabstimmung am 27. September.

Am letzten Montagabend lud der Oberkircher Gemeinderat die Bevölkerung zur Informationsveranstaltung über die Gesamtrevision Ortsplanung ein. Dies hinsichtlich der bevorstehenden Urnenabstimmung am 27. September.

Ende September wird die Oberkircher Stimmbevölkerung über die Revision der Ortsplanung abstimmen. Seit acht Jahren beschäftigt sich die Gemeinde mit dieser Thematik. Nun fand am letzten Montagabend hinsichtlich der Urnenabstimmung eine Informationsveranstaltung zum aktuellen Stand der Gesamtrevision Ortsplanung statt. Rund 30 Personen konnte Bauvorsteher Matthias Gusset im Gemeindesaal begrüssen. «Heute informieren wir und es können Fragen gestellt werden. Bezüglich der noch nicht gütlich erledigten Einsprachen soll es heute aber keine grossen Diskussionen geben», betonte Matthias Gusset.

Bevor Ortsplaner Arthur Stierli, Ecoptima AG, die Bestandteile und neuen Instrumente der Gesamtrevision Ortsplanung vorstellte, informierte Matthias Gusset über den bisherigen Verlauf der Gesamtrevision Ortsplanung sowie die Ziele, die damit erreicht werden sollen. Die Bevölkerung konnte sich bei den Quartierworkshops 2021 sowie einem umfassenden Mitwirkungsverfahren einbringen. Die Möglichkeit zur Mitwirkung habe die Oberkircher Gemeinde rege genutzt: «Es gingen insgesamt 122 Mitwirkungseingaben bei der Gemeindeverwaltung ein», so Matthias Gusset. Es fanden zwei öffentliche Auflagen zur Gesamtrevision Ortsplanung statt. Von den insgesamt 18 eingereichten Einsprachen verbleiben fünf unerledigte Einsprachen, die ebenfalls Bestandteil der Urnenabstimmung am 27. September sein werden.

Keine offenen Fragen

Die Gesamtrevision Ortsplanung basiert unter anderem auf dem 2020 festgelegten räumlichen Entwicklungskonzept (REK) der Gemeinde Oberkirch. Die Gemeinde soll demnach bis 2035 um rund 0,5 bis 0,75 Prozent wachsen können. Weil sich wesentliche gesetzliche Vorgaben geändert haben, unter anderem das Bundesgesetz über die Raumplanung, so auch der kantonale Richtplan sowie das Planungs- und Baugesetz des Kantons Luzern, wurde eine gesamthafte Überarbeitung der Richt- und Nutzungsplanung der Gemeinde Oberkirch nötig.

Die Kernpunkte der Gesamtrevision Ortsplanung sind die Harmonisierung von Baubegriffen, wie etwa die Änderung von der Ausnützungsziffer zur Überbauungsziffer, das Ersetzen der «Geschossigkeit» durch die Fassaden- und Gesamthöhe eines Gebäudes, ein überarbeiteter Zonenplan sowie ein angepasstes Bau- und Zonenreglement und der neu festgelegte Umgang mit Gestaltungsplänen. Ebenso soll den im REK festgelegten Zielen mit der Gesamtrevision Ortsplanung Rechnung getragen werden. Diese umfassen ein moderates und qualitatives Wachstum der Bevölkerung und Siedlung, eine Aufwertung des Dorfzentrums sowie Innenverdichtung, einen optimierten Verkehrsfluss sowie mehr Sicherheit für alle Verkehrsbeteiligten und den Schutz und die Aufwertung von Landschaftsräumen (Landwirtschaft, Naherholung und Ökologie).

Zum Schluss der Informationsveranstaltung öffnete der Gemeinderat die Runde für offene Fragen, die jedoch ausblieben. So kann angenommen werden, dass die Oberkircher Bevölkerung bestens für die Abstimmung Ende September vorbereitet ist.

Schon gelesen ?

166395_166396.jpeg

Oberkirch

Scheune brannte lichterloh

Stefan Kämpfen 30. August 2026
164999_165017.jpeg

Oberkirch

Wie Phönix aus der Asche

Stefan Kämpfen 17. August 2026
164311_164347.jpeg

Region

Wie man heute mit Asbest umgeht

Stefanie Zumbach 04. August 2026
164010_164020.jpeg

Oberkirch

Ein Hauch Napoli weht durch Oberkirch

Stefan Kämpfen 29. Juli 2026