Rund zwei Drittel aller Jugendlichen wählen nach der Volksschule den Weg der Berufslehre. Dieser fusst auf einer Bildungstradition, die bis ins Mittelalter reicht. Die Verbindung von schulischem Wissen und praktischer Erfahrung schafft Fachkräfte, die vom ersten Tag an mit Kundinnen, Patienten oder Maschinen umgehen können. Und dies äusserst erfolgreich, wie der Blick über die Landesgrenzen zeigt: An den Berufsweltmeisterschaften Worldskills gehören Schweizer Talente regelmässig zur Weltspitze. Mit dem Abschluss der Berufslehre startet der nächste Schritt in der Laufbahn der Absolventinnen und Absolventen.
KV, Detailhandel und Landwirtschaft
Die Liste der Lehrabgänger verdeutlicht die Breite der regionalen Aufstellung. Auch dieses Jahr haben sich besonders viele für kaufmännische Berufe oder eine Ausbildung im Gesundheitswesen entschieden. Stark vertreten sind zudem die Bereiche Detailhandel, Elektroinstallation und Landwirtschaft. Es wurden aber auch eher aussergewöhnliche Berufe abgeschlossen, etwa Bühnentänzerin, Keramikerin oder Buchhändlerin. Diese Vielfalt ist eine Stärke. Sie zeigt, dass die Berufsbildung mehr ist als ein Mittel gegen den Fachkräftemangel, nämlich ein Startkapital. Denn vielleicht ist unter den Abgängern eine künftige Unternehmerin, ein CEO, ein Bundesrat – oder ein KV-Absolvent, der die Schweiz dereinst in einen WM-Viertelfinal schiesst, so wie es gerade passiert ist.
Also: Hopp Schwiiz und ein Hoch auf das einzigartige duale Schweizer Bildungssystem, das spannende Karrieren ermöglicht.
