Die Polizei unterstützt die Bestrebungen, besonders verletzliche Verkehrsteilnehmer durch bessere Sichtbarkeit zu schützen. (Symbolbild Kantonspolizei Schwyz)
Die Polizei unterstützt die Bestrebungen, besonders verletzliche Verkehrsteilnehmer durch bessere Sichtbarkeit zu schützen. (Symbolbild Kantonspolizei Schwyz)
04.11.2021

Langsamverkehr: «Mach dich sichtbar»

von Autor

In der dunklen Jahreszeit ist das Unfallrisiko auf der Strasse höher – insbesondere für Fussgänger und Velofahrer. Die Zentralschweizer Polizeikorps unterstützen die Kampagne, die unter dem Motto «Nur wer leuchtet, wird rechtzeitig gesehen» steht.

Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Zweiradlenkende, darunter auch immer mehr mit E-Bikes, haben in der Nacht ein dreimal höheres Risiko zu verunfallen als am Tag. Bei Schnee, Regen, Nebel oder Gegenlicht erhöht sich das Unfallrisiko gar bis auf das Zehnfache. Nicht selten verletzen sich Unfallbeteiligte im Langsamverkehr gravierend. Eine gute Sichtbarkeit könne also Leben retten, schreiben die Zentralschweizer Polizeikorps in einer gemeinsamen Medienmitteilung. Sich dessen bewusst zu sein, sei für alle Verkehrsteilnehmenden von zentraler Bedeutung und gelte insbesondere auch für Kinder auf dem Schulweg. Besondere Vorsicht sei auf unbeleuchteten Strassen und beim Überqueren von Strassen geboten.

Dunkle Kleidung besonders ungeeignet

In dunkler Kleidung sind Personen von Fahrzeuglenkenden in der Dunkelheit erst aus 25 Metern Distanz erkennbar. Die Zeit für eine Reaktion ist damit zu knapp, um eine Kollision zu vermeiden, denn bei einer Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern beträgt der Bremsweg mindestens 40 Meter. Viele Unfälle könnten vermieden werden, wenn Brems- und Ausweichmanöver rechtzeitig eingeleitet werden. Reflektierendes Material erhöht die Sicherheit ebenfalls, denn es macht sowohl Fussgängerinnen und Fussgänger als auch Velofahrerinnen und Velofahrer bereits aus rund 140 Meter Entfernung sichtbar. Die Zentralschweizer Polizeikorps unterstützen die Aktion mit diversen Standaktionen. Tipps sind auch auf der Website der Beratungsstelle für Unfallverhütung www.bfu.ch ersichtlich.


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