08.12.2020

Mehr Abstand bei den Abschrankungen 

von Thomas Stillhart

Schrauben lösen, Winkel wenige Grade öffnen, neuer Anker setzen, Schrauben festziehen. So handelte das Stadtbauamt und erfreute damit Velofahrer. 

Vier Unterführungen entlang der Ringstrasse verbinden den Veloweg Richtung Süd auf die Bahnhofstrasse. Bei allen vier stehen Abschrankungen, die das Tempo der Velofahrer bremsen sollen. «Diese Abschrankungen sind jedoch in so engen Abständen angelegt, dass sie für sehr junge, ungeübte und ältere FahrradfahrerInnen nur sehr schwierig zu passieren sind», schrieb Pro Velo Sursee im Mai der Stadtverwaltung. 

Entlastung Bahnhofstrasse

Im selben Brief wies der Verein auf das Problem hin, dass mittels Lastenvelos oder mit einem Veloanhänger das Passieren dieser Abschrankungen fast unmöglich sei. «Gerade dies würde aber zentrale Verkehrspunkte zum Beispiel die Bahnhofstrasse entlasten und die Sicherheit erhöhen.»

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Konkret forderte Pro Velo Sursee die Abteilung Bau und Unterhalt zum Handeln auf und schickte gleich eine Anleitung mit: «Schrauben lösen, Winkel wenige Grade öffnen, neuer Anker setzen, Schrauben festziehen.» Mit diesem relativ kleinen technischen Aufwand könnten die meisten Hindernisse schnell auch für Kinderanhänger passierbar gemacht werden. 

Pragmatische Stadt

Und siehe da. Nach einem Augenschein vor Ort Mitte August machte das Stadtbauamt Nägel mit Köpfen. «Die Stadt Sursee handelte pragmatisch», lobt Jonas Gantner, der bei Pro Velo Sursee dieses Projekt verantwortete. Seit Ende November seien die beiden Abschrankungen vor den Unterführungen weiter auseinander befestigt. Seit Ende November seien die beiden Abschrankungen vor den Unterführungen weiter auseinander befestigt. Die Zusammenarbeit mit der Stadt wertet er sehr positiv. Auch erhielt Jonas Gantner bereits viele Rückmeldungen von erfreuten Velofahrern.


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