Die Stiftung Kapelle Spital und Seeblick Sursee wurde 2006 gegründet. Sie ist Besitzerin der Kapelle, ihr obliegen die Verwaltung und der Unterhalt des Gebäudes. Landeigentümer ist der Kanton Luzern, der den Bau mit einem Baurechtsvertrag ermöglichte. Treibende Kräfte waren damals Josef Schwegler und Pfarrer Alois Elmiger. Mehr als eine Million Franken brachte man durch Spenden und Beiträge zusammen, um die Kapelle zu bauen. Am 20. September 2008 erfolgte die Einweihung. Das für alle Konfessionen offene Haus wird seither sehr rege benutzt.
So auch am vergangenen Sonntagsgottesdienst. Im Anschluss an diesen erfolgte die Verabschiedung von vier Mitgliedern des Stiftungsrats. Edith Ineichen führte von Beginn an das Sekretariat, Paul Rutz anfänglich die Spenden, später die Finanzen. Beide wirkten bereits in der Vorgängerorganisation, einem Verein zur Erstellung der Kapelle, mit. Monika Piani übernahm vor sieben Jahren die Aufgabe der Verwaltung. Walter Mächler war seit 2014 als umsichtiger und führungsstarker Präsident tätig. Zusammen sind das über 60 Jahre Einsatz für die Kapelle.
Neu zwei Co-Präsidenten
Im Stiftungsrat verblieben sind Beat Felder, neu in der Funktion als Co-Präsident, und Leo Elmiger als Spitalseelsorger. Neu gewählt als Co-Präsidentin wurde Astrid Erni aus Schenkon, Präsidentin des Gemeindeverbands Seeblick und Gemeinderätin. Ebenfalls neu gewählt sind der damalige Architekt Ueli von Matt als Verwalter und Andrea Klose vom reformierten Pfarramt Sursee für das Sekretariat. Ungewiss ist jedoch die Zukunft der Kapelle. Abhängig ist das vom Neubau des Kantonsspitals in Schenkon und davon, was mit den bisherigen Gebäuden des Spitals und des Seeblicks am Standort Sursee geschehen wird.
