Sara Muff setzt sich für die Rechte von Menschen auf der Flucht ein. (Archiv/Thomas Stillhart)
Sara Muff setzt sich für die Rechte von Menschen auf der Flucht ein. (Archiv/Thomas Stillhart)
04.03.2020

Muff fordert, dass die Schweiz handelt

von Red

Sara Muff, Kantonsrätin SP, reichte eine dringliche Motion zur aktuellen Flüchtlingssituation ein.

Da sich nun nach der Öffnung der türkisch-griechischen Grenze die Situation der tausenden Menschen auf der Flucht weiter zuspitzt, reichte die Surseer SP-Kantonsrätin Sara Muff heute eine dringliche Motion zur humanitären Situation am Mittelmeer ein. Diese beinhaltet die zwei folgenden Punkte: 1.     Der Bundesrat wird beauftragt, die Kapazitäten der Bundesasylzentren, sowie der kantonalen Asylzentren vollständig auszulasten. Dafür sollen entsprechend Menschen von den griechischen Inseln direkt in die Schweiz geholt werden, damit ihnen hier ein ordentliches Asylverfahren gewährleistet werden kann.

2.     Der Bundesrat soll zusätzlich andere Staaten in Europa auffordern, es ihm gleichzutun.

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«Wir dürfen die Verantwortung nicht allein den Staaten an den südlichen EU-Aussengrenzen zuschieben. Griechenland ist masslos überfordert und setzt für einen Monat das Asylrecht ausser Kraft. Ein Menschenrecht. Wer untätig zusieht, wie Menschen sterben, macht sich Mitschuldig. Auch die Schweiz», so Sara Muff.


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