Symbolbild. (Foto ZVG)
Symbolbild. (Foto ZVG)
14.04.2020

Polizei nahm über 150 Kontrollen vor

von PD

Die Luzerner Polizei zieht eine durchzogene Bilanz zu den vergangenen Ostertagen. Am meisten beschäftigte sich die Polizei mit Personenkontrollen wegen Meldungen über das Nichteinhalten der Covid-19 Bestimmungen des Bundes. So mussten teilweise auch grössere Gruppierungen aufgelöst werden.

Die Luzerner Polizei hatte sich während den Ostertagen hauptsächlich mit Kontrollen im Bereich der Bundesbestimmungen wegen Covid-19 zu beschäftigen. So gingen bei der Polizei gegen 150 Meldungen ein. Zum grössten Teil ging es bei den Meldungen darum, dass Personen die Abstände nicht einhalten würden. Vielfach wurde bei den entsprechenden Kontrollen das Gegenteil festgestellt.

Trotzdem musste beispielsweise am Donnerstagabend, 9. April 2020, um 21:30 Uhr, auf dem Rastplatz in Neuenkirch eine Gruppierung von ca. 30 Personen, welche sich auf dem Rastplatz mit ihren hochmotorisierten Sportwagen trafen, aufgelöst werden. Diese Intervention verlief ohne Probleme.

aaa

21-jähriger Eicher zur Anzeige gebracht

Aufgrund des eher geringen Verkehrsaufkommens hielt sich die Anzahl der Verkehrsunfälle im Rahmen. Bei den rund 15 polizeilich registrierten Unfällen wurde niemand schwer verletzt.

Es wurden jedoch mehrere, teils massive Geschwindigkeitsübertretungen gemessen. So wurde in Grosswangen ein 50-jähriger Schweizer mit seinem Motorrad mit 154 km/h gemessen. Erlaubt wären in diesem Bereich 80 km/h gewesen. Der Mann wird wegen der qualifiziert groben Geschwindigkeitsüberschreitung (Rasertatbestand) zur Anzeige gebracht.

Weiter wurde bei einer Kontrolle in Eich ein 21-jähriger Schweizer mit 106 km/h im erlaubten 60er Bereich gemessen. In Hitzkirch passierte ein 34-jähriger Nordmazedonier die Messstelle mit 138 km/h bei erlaubten 80 km/h. Beiden Autofahrern wurde der Führerausweis zuhanden der Administrativbehörden sichergestellt und sie werden entsprechend an die Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.