22 Teams aus der ganzen Schweiz sind angetreten, um sich in Wissen und Können rund um die Fischerei zu messen. In einem vierstündigen Parcours mit verschiedenen Posten ging es um alle relevanten Aspekte des Petri-Hobbys wie Ziel- und Weitwürfe, Gerätekunde und Knöpfmethoden. Im Theorieteil wurden tierschutzgerechter Umgang mit Fischen, Artenkenntnisse, Fischereirecht, ökologische Zusammenhänge der Fischlebensräume getestet.
Silber an den Sempachersee
Für den Kanton Luzern waren zwei Teams aus dem Fischereiverein Sempachersee am Start – und sie räumten ab! Beide Teams erreichten je 410 Punkte und landeten somit ex aequo auf dem zweiten Platz: Das Team Sämpifischer mit Samuel Palmers, Matthieu Boos, Jimmy Amrein – Coach: Diego Stucki. Und das Team Egli-Catcher mit Silvan Vogel, Mats Erni, Jonas Rüssli – Coach: Daniel Gubelmann.
Luzerner Vereine gut in Form
«Wir sind mit zwei top motivierten, bestens vorbereiteten und starken Teams angetreten», hält Matthias Muther fest. Er ist beim Fischereiverband Kanton Luzern für Ausbildung und Jungfischerförderung zuständig. Lachend ergänzt er: «Die exakt gleiche Punktzahl verunmöglicht jeglichen Konkurrenzkampf im Kanton, was will man mehr?.» Muther stellt fest, dass Fischen bei den Jugendlichen boomt. Umso wichtiger sei es, dass die lokalen Fischereivereine offen für die Jungen sind, auf ihre Bedürfnisse eingehen und gezielt den Nachwuchs fördern. Diesbezüglich stellt der Kantonalverband den Mitgliedern ein gutes Zeugnis aus. «Die Luzerner Vereine sind in Top-Form», sagt Muther.
