Rund 80 Prozent der Erwerbstätigen im Kanton Luzern sind Arbeitspendlerinnen und Arbeitspendler. 2024 pendelten rund 188'700 Luzerner Erwerbstätige zu ihrem Arbeitsort. Das sind rund 3800 Personen mehr als im Vorjahr. 53 Prozent der Luzerner Arbeitspendelnden pendelten 2024 innerhalb des Kantons von einer Gemeinde in eine andere. 21 Prozent oder 38'800 Personen überschritten zur Erreichung des Arbeitsorts die Kantonsgrenze. Am häufigsten führte der Arbeitsweg dieser Personen in den Kanton Zug. Das war bei 30 Prozent oder rund 11'700 Wegpendelnden der Fall. An zweiter und dritter Stelle folgten die Kantone Aargau und Zürich (7000 resp. 5600 Wegpendelnde). Das zeigen die neusten Daten der Strukturerhebung.
Negativer Pendlersaldo wird zunehmend kleiner
Umgekehrt pendelten 2024 rund 38'300 Erwerbstätige aus einem anderen Kanton zur Arbeit in den Kanton Luzern. Am häufigsten kamen sie aus dem Kanton Aargau. Die 11'400 Aargauer Zupendelnden machten rund 30 Prozent am Total der Zupendelnden aus. An zweiter und dritter Stelle folgten die Kantone Nidwalden, Schwyz und Zug (5000 resp. je 4000 Zupendelnde). Der Luzerner Arbeitspendlersaldo nimmt seit Jahren ab. Da 2024 leicht mehr Luzernerinnen und Luzerner den Kanton zu Arbeitszwecken verliessen, als dass Personen in den Kanton Luzern zur Arbeit kamen, blieb der Luzerner Arbeitspendlersaldo knapp negativ (−600 Arbeitspendelnde). Im Jahr 2014 hatte er noch bei −5'200 Arbeitspendelnden gelegen.
