Sein designierter Nachfolger, Peter Roos, holte ihn und seine Frau Annemarie mit dem Auto ab und brachte die beiden ins «Hans-Küng»-Zimmer, wo bereits die übrigen Mitglieder und Gäste mit einem Apéro auf sie warteten. Zu den Gästen zählten auch ehemalige HMK-Mitglieder wie Sepp Hübscher, Bernadette Häller und Irene Kaufmann.
Erste Sitzung mit 49 Jahren
Nach rund 35 Jahren wurde das Schaffen von Franz Jung nochmals Revue passiert mit Anekdoten gewürzten Reden von Peter Roos und Sara Unternährer. So konnte man etwa vernehmen, dass Franz am 11. Februar 1992 im Alter von 49 Jahren erstmals an einer Sitzung der damaligen Kultur- und Heimatmuseumskommission teilnahm. Ab Sommer 1992 wurde Franz Jung Obmann und somit Nachfolger von Balthasar (Balz) Müller.
Spannend, umfassend, humorvoll
Franz war ein zielstrebiger, stets aktiver Museumsleiter, der unzähligen interessierten Leuten aus nah und fern, vor allem auch Schulklassen, die früheren Zeiten in und um Oberkirch spannend, umfassend und auch humorvoll näherbrachte und diese auch begeisterte. Er und seine «Kommissionsgspänli» sammelten unzählige Gegenstände aus früheren Zeiten, präparierten diese auch grösstenteils selbst und richteten das Museum entsprechend ein.
Erinnerungen in Buchform
Zum Dank wurden Franz eine Urkunde, edler Wein sowie ein signiertes Erinnerungsbuch überreicht. Ein zweites gleiches Exemplar kann in Zukunft im Museum eingesehen und «durchstöbert» werden. Anschliessend wurden Franz Jung und seine Frau Annemarie zu einer weiteren Überraschung mitgenommen – einem feinen Nachtessen im rustikalen Restaurant Niesenberg in Kallern (Freiamt).


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