Die Zahl der Arbeitslosen ist im Vergleich zu den Vorjahren hoch.  (Grafik Lustat Statistik Luzern)
Die Zahl der Arbeitslosen ist im Vergleich zu den Vorjahren hoch.  (Grafik Lustat Statistik Luzern)
09.04.2021

Arbeitslosenquote sinkt auf 2,5 Prozent gegenüber dem Februar

von RED (1)

Im März sank die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton um 340  auf 5779 Personen. Das sind 5,6 Prozent weniger als im Februar. Im Vergleich zum März 2020 stieg die Zahl der Arbeitslosen um 25 Prozent.  

Knapp 5800 Personen hatten im Kanton Luzern im März keine Arbeit. Das sind 340 Personen weniger als im Vormonat und entspricht einem Rückgang um 5,6 Prozent.

In der Gesamtschweiz sank die Zahl der Arbeitslosen um 5,9 Prozent auf 157'968 Personen. Die Arbeitslosenquote sank in Luzern um 0,1 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent, in der Gesamtschweiz um 0,2 Prozentpunkte auf 3,4 Prozent.

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24,9 Prozent mehr als im März 2020

Im Vergleich zum März 2020 betrug der Anstieg der Arbeitslosen im Kanton Luzern 24,9 Prozent (+1153 Personen). In der Gesamtschweiz war der Anstieg mit 16,5 Prozent etwas weniger stark.

In den fünf grössten Luzerner Branchen hat sich die Zahl der Arbeitslosen im vergangenen Monat meist rückläufig entwickelt. Am deutlichsten abgenommen hat die Zahl der Arbeitslosen im Baugewerbe (–100 Pers.; –13,0 Prozent), gefolgt vom «Handel (inkl. Motorfahrzeuge)» (–57 Pers.; –6,3%) und dem Gastgewerbe (–44 Pers.; –5,0%). Relativ gering war die Veränderung in der Warenherstellung (–21 Pers.; –2,6 Prozent) und im Gesundheits-/Sozialwesen (+7 Pers.; +1,4 Prozent).

Gebeuteltes Gastgewerbe

Die Coronapandemie dauert nun schon ein ganzes Jahr an. Im Vergleich zum März 2020 nahm die Zahl der Arbeitslosen im Gastgewerbe (+53,7 Prozent; +294 Pers.) und im «Handel (inkl. Motorfahrzeuge)» (+43,6 Prozent; +257 Pers.) am meisten zu. Diese beiden Branchen verzeichneten bereits zu Beginn der Pandemie einen starken Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Darauf folgen das Gesundheits-/Sozialwesen (+31,3 Prozent, +120 Pers.), die Warenherstellung (+14,4 Prozent, +100 Pers.) und das Baugewerbe (+7,1 Prozent, +44 Pers.).


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