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Sursee

Bald kann man auch im Winter schwitzen

Daniel Zumbühl 06. Januar 2026

Auf dem Areal des Strandbads Sursee sollen zwei temporäre Popup-Saunas aus Thermoholz für die Wintermonate erstellt werden. Das Baugesuch dafür liegt bis zum 19. Januar öffentlich auf.

Auf dem Areal des Strandbads Sursee sollen zwei temporäre Popup-Saunas aus Thermoholz für die Wintermonate erstellt werden. Das Baugesuch dafür liegt bis zum 19. Januar öffentlich auf.

Zwei Popup-Saunas in Holzbauweise und Fassform sollen das authentische finnische Saunaerlebnis direkt an den Sempachersee bringen. Gemäss dem Baugesuch der Zuger Popup Sauna GmbH, das noch bis zum 19. Januar aufliegt, schaffen die mobilen Saunas «eine einzigartige Atmosphäre mitten in der Natur» und machen das Strandbad Sursee auch im Winter, konkret von Anfang Oktober bis Mitte April, zu einem besonderen Erlebnis. Die Firma installierte solche Anlagen bereits in Cham, Oberwil und Stansstad. Das Konzept habe sich in der Praxis bestens bewährt. Dessen Ziel sei es, «die dunkle und triste Jahreszeit zu beleben und den Gästen ein einzigartiges naturnahes Saunaerlebnis mit atemberaubendem Panorama zu bieten». Die Buchung der Kabinen erfolgt online für eine oder mehrere Stunden. Der Preis pro Stunde beträgt für die ganze sechsplätzige Sauna von Montag bis Donnerstag 44 und von Freitag bis Sonntag 54 Franken. Als Zahlungsmittel stehen Twint, Kreditkarten oder Gutscheine zur Verfügung.

Anlage innerhalb des Gewässerraums

Bestandteil des Baugesuchs ist ein Gesuch um die Ausnahmebewilligung zur Platzierung der Anlage innerhalb des Gewässerraums. Als Begründung wird geltend gemacht, dass die geplante Platzierung der beiden Saunafässer in engem Zusammenhang mit dem bestehenden Gastrokonzept des Strandbads Sursee stehe: «Nur durch die Integration in das bestehende Gesamtkonzept können ein kohärentes Gästeerlebnis sowie ein geordneter und effizienter Betriebsablauf sichergestellt werden.» Darüber hinaus würde eine entferntere Platzierung der Saunafässer das Verlegen eines zusätzlichen Wegnetzes zum See hin erforderlich machen. Der vorgesehene Standort innerhalb des Gewässerraums ermögliche eine ressourcenschonende und funktionale Integration in die bestehende Infrastruktur des Strandbads. Der Zugang für die Gäste erfolge mehrheitlich über die vorhandenen Wege.

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