Einmal mehr gelang es den Guggsurruuggern Sursee mit dem Monsterkonzert am Fasnachtssamstag einen ganz besonderen Akzent zu setzen. Die vielen bunten, fasnächtlichen Besucherinnen und Besucher hielt auch das nasse Wetter nicht ab, das Monsterkonzert bis in die späte Nacht zu geniessen.
Schon am frühen Nachmittag war das Städtli belagert von kleinen und grossen Fasnächtlerinnen und Fasnächtlern. Denn die Platzkonzerte der Guugger und Kleinformationen auf verschiedenen Plätzen boten eine bunte, fastnächtliche Atmosphäre. Die Klänge und Rhythmen regten zum Schaukeln, Tanzen und ab und zu auch zum Mitsingen an.
Doch die bangen Blicke zum Himmel verrieten ein düsteres Wetterprogramm: Regen, nochmals Regen und feine Schneeflocken. Doch dies beeindruckte die fasnächtlichen Gäste von nah und fern nicht. Denn es boten sich Gelegenheiten zum Aufwärmen und diese wurden bei einem Drink oder einer Grillwurst rege genutzt. Mit dem Knall um 18.15 Uhr zum Start des Corsos wurde der Regen zur Nebensache.
Eintauchen in fantasievolle Fasnachtswelt
Vielleicht waren es aber auch das frohe Lachen und Winken des Heinivaters Giovi Valetti und seiner Familie. Die Heinifamilie führte den Corso an und wurde mit herzlichem Applaus und farbigen Konfetti begrüsst. Applaus gab es auch für die folgenden Guuggen, Masken und Wagengruppen. Während die siebzehn Guuggergruppen, alti Sieche Soorsi, Mönschtergugger Sursee, Geugguseer Geuensee, Sooregosler Oberchöuch, Insalifääger Mauensee, Notehobler Weil am Rhein und weitere, immer wieder zu frohem Schaukeln ermunterten, gab es Lob und Staunen für die Wagengruppen am Corso. Die künstlerisch gestalteten Wagen und die bewundernswerten, frohen oder mystischen Masken von Ex’s Sursee, Oberdorf-City Grosswangen, Grobiators Sursee, Schenkastico Schenkon und Grinch Triengen zeugten von meisterhaftem Können und gelungener Kreativität. Auch nach dem Corso genossen die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler bis tief in die Nacht die Guuggerkonzerte und das Eintauchen in die fantasievolle Fasnachtswelt.

