Gleich zu Beginn des Konzertes zeigten die Sängerinnen und Sänger mit «In the jungle» aus dem Kult-Musical «Lion King», dass dieses Konzert ein Genuss für Gross und Klein werden wird. Moderatorin Nathalie Ingold lud bei der Begrüssung die Anwesenden ein: «Tauchen Sie gleich mit dem Eröffnungssong, geprägt von rhythmischem Gesang, voller Spannung und Neugier in den Dschungel ein.» Unter der Leitung von Kevin Sieber präsentierten die Sängerinnen und Sänger mit «Lion King in concert» lebendige, spannende Songs aus dem Leben von Simba, Nala, Timon und Pumbaa aus «The Lion King». Passend zu «Circle of life» versicherte Nathalie Ingold: «Der Kreislauf des Lebens steht für Beginn und Entwicklung. Auch unser Chor ist geprägt durch viele einzelne Stimmen. Daraus ist während der kurzen Zeit der Proben und des Zusammenseins eine tolle Gemeinschaft geworden.» Eine besondere Wirkung strahlte der Song «Mamaliye», Solo Lara Moor, gesungen in Zulu, der Sprache eines südafrikanischen Volkes, aus.
Songs voller strahlender Energie und Lebensfreude
Alisa Tschan, Piano; Rainer Sauser, E-Bass; Alain Sieber, Schlagzeug und Roman Schmidt, E-Gitarre, begleiteten die Songs. Der Liveband und Matthias Sigrist, Tontechniker, ist es bestens gelungen, mit Sound und Rhythmus das Leben im Dschungel musikalisch zu interpretieren. In «I just can’t wait to be king», Solo Kim Blum, träumt der junge, wilde Simba davon, König zu werden. Ein Song voller strahlender Energie und Lebensfreude. Beim wohl bekanntesten Song aus «The Lion King» «Hakuna Matata» schien es, die Gäste seien längst und ohne Sorgen in der Dschungelwelt angekommen. Dies bestätigten sie jeweils mit einem grossen, anerkennenden Applaus nach den Songs. In «Can you feel the love tonight» erinnern Tamara Meier, Sandrin Gräni und der Chor mit Gefühl und Bewunderung daran, wie sich Simba und Nala nach vielen Jahren wiedersehen.
«Mamaliye», danke fürs Dasein und die Gemeinschaft
«Ich bin überwältigt. Der Chor hat es geschafft, auf den Tag der Premiere bereit zu sein. Ihre sängerische Präzision, die gesangliche Qualität, der ausgewogene Chorklang, das hat an den Konzerten schlicht fantastisch funktioniert», zeigte sich Kevin Sieber, Chorleiter und Organisator, nach den Konzerten sehr zufrieden. Beeindruckt ist er auch über die Freude und Begeisterung der 90 Sängerinnen und Sänger und die 1300 Besucherinnen und Besucher, die die beiden Konzerte besuchten und der Kirchgemeinde für die Gastfreundschaft. Er ergänzte: «Die Stimmung im Publikum hat uns alle sprachlos gemacht. Ich bin unglaublich stolz auf meinen Chor und die tolle Band.» Kevin Sieber plant schon die nächsten Schritte, wie «ABBA in Concert» im September. Die Gründung des Jugendchors Vocal Pop Sursee ist bereits erfolgt.
Vorerst aber wurde noch danke gesagt und gefeiert. Nach dem Konzert bedankten sich die Sängerinnen und Sänger beim Initiator und Leiter des Chors Kevin Sieber für die Idee und seine grosse Arbeit ganz herzlich mit einem grossen, farbigen Blumenstrauss. Nach einer minutenlangen Ovation bedankten sich die Sängerinnen und Sänger mit einer noblen Geste beim Publikum. Auf dem Weg nach draussen, bildeten sie eine Gasse und sangen «Mamaliye», danke für den Besuch und die Gemeinschaft.

