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Die versalzte Suppe auslöffeln

Red 29. Oktober 2026

Mit dem Sinnbild der Suppe gibt es zahlreiche Redewendungen und Sprichwörter. 

Mit dem Sinnbild der Suppe gibt es zahlreiche Redewendungen und Sprichwörter. 

Sich die Suppe eingebrockt haben und auslöffeln müssen: Wer einen Fehler gemacht hat, muss die Verantwortung und die negativen Folgen selbst tragen. 

Die Suppe wird nicht so heiss gegessen, wie sie gekocht wird: Eine Sache ist oft nicht so schlimm, gefährlich oder dramatisch, wie sie anfangs dargestellt wird. 

Jemandem die Suppe versalzen: Jemandem die Pläne verderben oder Absichten durchkreuzen. 

Es zieht wie Hechtsuppe: Es zieht sehr unangenehm und kalt im Raum. 

Die Suppe aufwärmen: Alte, bereits geklärte Geschichten oder Konflikte wieder hervorkramen.

Das ist das Salz in der Suppe: Das ist das gewisse Etwas, das eine Sache erst interessant oder reizvoll macht.

Ein Haar in der Suppe finden: Nach unbedeutenden Mängeln suchen und ständig nörgeln.

Jemand kocht sein eigenes Süppchen: Nur auf sich selbst schauen, egoistisch, unkooperativ oder unsolidarisch sein.

Suppenkaspar: Eine Person, die wenig und sehr wählerisch isst. 

Sóppechlack: Laut Soorser Wörterbüechli ist damit in derber Sprache der Mund, das Maul, Grossmaul gemeint. «mach äntlech di sóppechlack zue!»

Sóppehuen: Ein Suppenhuhn, auch als Schimpfwort für eine weibliche Person eingesetzt.

Gigalisóppe: Wenn jemand andauernd übermütig lachen muss, fragt man «hesch gigalisoppe ghaa?»

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