Sich die Suppe eingebrockt haben und auslöffeln müssen: Wer einen Fehler gemacht hat, muss die Verantwortung und die negativen Folgen selbst tragen.
Die Suppe wird nicht so heiss gegessen, wie sie gekocht wird: Eine Sache ist oft nicht so schlimm, gefährlich oder dramatisch, wie sie anfangs dargestellt wird.
Jemandem die Suppe versalzen: Jemandem die Pläne verderben oder Absichten durchkreuzen.
Es zieht wie Hechtsuppe: Es zieht sehr unangenehm und kalt im Raum.
Die Suppe aufwärmen: Alte, bereits geklärte Geschichten oder Konflikte wieder hervorkramen.
Das ist das Salz in der Suppe: Das ist das gewisse Etwas, das eine Sache erst interessant oder reizvoll macht.
Ein Haar in der Suppe finden: Nach unbedeutenden Mängeln suchen und ständig nörgeln.
Jemand kocht sein eigenes Süppchen: Nur auf sich selbst schauen, egoistisch, unkooperativ oder unsolidarisch sein.
Suppenkaspar: Eine Person, die wenig und sehr wählerisch isst.
Sóppechlack: Laut Soorser Wörterbüechli ist damit in derber Sprache der Mund, das Maul, Grossmaul gemeint. «mach äntlech di sóppechlack zue!»
Sóppehuen: Ein Suppenhuhn, auch als Schimpfwort für eine weibliche Person eingesetzt.
Gigalisóppe: Wenn jemand andauernd übermütig lachen muss, fragt man «hesch gigalisoppe ghaa?»
