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FDP verlangt Transparenz im Asylbereich

RED 03. Juni 2026

Die FDP-Kantonsrätin Eva Forster, Büron, verlangt vom Regierungsrat in einem dringlichen Postulat eine rasche und umfassende Analyse der finanziellen Auswirkungen des Entlastungspakets 2027 des Bundes im Asyl- und Flüchtlingsbereich für den Kanton und die Gemeinden.

Die FDP-Kantonsrätin Eva Forster, Büron, verlangt vom Regierungsrat in einem dringlichen Postulat eine rasche und umfassende Analyse der finanziellen Auswirkungen des Entlastungspakets 2027 des Bundes im Asyl- und Flüchtlingsbereich für den Kanton und die Gemeinden.

Mit dem vom eidgenössischen Parlament beschlossenen Entlastungspaket 2027 werden die Bundesbeiträge für verschiedene Personengruppen im Asyl- und Flüchtlingsbereich reduziert. Insbesondere wird die Dauer der Bundesabgeltungen für vorläufig aufgenommene Personen verkürzt. Zudem entfällt für Schutzbedürftige mit Schutzstatus S nach fünf Jahren die bisherige finanzielle Beteiligung des Bundes.

Die betroffenen Menschen bleiben weiterhin im Kanton Luzern und in den Gemeinden. Die Aufgaben für Unterbringung, Betreuung, Bildung und Integration bestehen unverändert weiter. Die FDP erachtet es deshalb als zwingend, dass die finanziellen Konsequenzen der Bundesentscheide transparent ausgewiesen werden, wie sie mitteilt.

«Die Luzerner Gemeinden müssen frühzeitig wissen, welche finanziellen Folgen auf sie zukommen. Nur so können sie ihre Aufgaben verantwortungsvoll planen und erfüllen», betont Kantonsrätin Eva Forster. Mit ihrem Vorstoss fordert sie den Regierungsrat auf, die Auswirkungen der Änderungen bei den Bundesabgeltungen auf den Kanton Luzern sowie auf die einzelnen Gemeinden detailliert zu beziffern. Gleichzeitig soll er gemeinsam mit den Gemeinden mögliche Massnahmen zur Abfederung der zusätzlichen Belastungen erarbeiten.

Auch finanzielle Folgen berücksichtigen

Für die FDP ist es unerlässlich, dass, wenn der Bund Aufgaben an Kantone und Gemeinden delegiert, er auch die finanziellen Folgen berücksichtigt. Eine Verschiebung von Kosten vom Bund auf die lokale Ebene darf nicht ohne Weiteres akzeptiert werden.

Darüber hinaus soll der Regierungsrat darlegen, wie er sich für die Umsetzung der Asylstrategie 2027 einsetzt. Dazu gehören insbesondere schnellere Verfahren, der Abbau bestehender Pendenzen sowie ein konsequenter und wirksamer Vollzug von Wegweisungen.

Die FDP unterstütze eine funktionierende und glaubwürdige Asylpolitik. Dazu gehörten klare Zuständigkeiten, effiziente Verfahren und Transparenz über die finanziellen Auswirkungen politischer Entscheide. Nur so könnten Kanton und Gemeinden ihre Aufgaben langfristig und verantwortungsvoll wahrnehmen.

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