Am letzten Freitagabend lud die Feuerwehr Region Sursee zur Agathafeier in den Businesspark Sursee ein. Den feierlichen Auftakt gestalteten erneut die Feuerwehrseelsorgenden Marcel Bregenzer und Hannah Treier. In ihrem besinnlichen Teil stellten sie die Bedeutung des Lichts in den Mittelpunkt – im Alltag wie auch bei Feuerwehreinsätzen. Licht, so ihre Botschaft, sei stets stärker als die Dunkelheit und werde niemals von ihr erdrückt. Zum Abschluss gab Marcel Bregenzer bekannt, dass er seine Aufgabe weitergeben werde und die katholische Kirche ab dem kommenden Jahr durch eine andere Person vertreten sein werde. Die Feuerwehr Region Sursee dankt ihm herzlich für seinen langjährigen Einsatz, seine Unterstützung und sein stets offenes Ohr.
Nach einem köstlichen Nachtessen und angeregten Gesprächen begann der offizielle Teil des Abends, eröffnet durch Kommandant Christoph Schmid. Ein integriertes Lotto sorgte zusätzlich für Aufmerksamkeit und Unterhaltung. Auch bei der Auswahl der Preise wurde bewusst darauf geachtet, dass diese für mehrere Personen gedacht waren, ein Zeichen des starken Zusammenhalts innerhalb der Feuerwehr Region Sursee. Dieser wurde nicht nur vom Kommandanten mehrfach hervorgehoben, sondern auch vom Präsidenten der Gemeindevertreter, Marcel Häberli. Er überbrachte das Gruss- und Dankwort der Behörden bewusst nicht zu Beginn, sondern im Verlauf der Feier.
Eintritte und Austritte
Ein Rückblick auf das vergangene Jahr durfte nicht fehlen: Im Jahr 2025 bewältigte die Feuerwehr Region Sursee insgesamt 132 alarmmässige Einsätze mit einem breiten Spektrum. Dazu zählten unter anderem ein Zwischenfall mit einem Kleinflugzeug, verschiedene Brände, die Rettung eines Greifvogels, der sich auf einem Turm verfangen hatte, sowie zahlreiche technische Hilfeleistungen. Parallel dazu absolvierten die Eingeteilten 132 Ausbildungen, verteilt über das gesamte Jahr, um ihr Handwerk im Einsatz jederzeit sicher zu beherrschen.
Nach diesen eindrücklichen Zahlen galt ein besonderer Dank den Familien und Arbeitgebenden, die den Feuerwehrangehörigen den nötigen Rückhalt geben. Oftmals müssen sie während eines Einsatzes zu Hause oder am Arbeitsplatz auf sie verzichten – meist ohne zu wissen, wie lange dieser dauern wird.
Im weiteren Verlauf des Abends wurden sieben Kameradinnen und Kameraden nach vielen Jahren engagierter Unterstützung würdig verabschiedet. Gleichzeitig durfte die FRS acht neue Kameraden herzlich willkommen heissen. Der Abend klang in gemütlicher Atmosphäre an der Bar aus.


