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Sport

Gemeinsam die Sportförderung stärken

PD 01. November 2026

Unter dem Motto «Die sportliche Schule» trafen sich am Mittwoch, 21. Oktober, rund 40 Personen zur Impulsveranstaltung des Regionalen Entwicklungsträgers (RET) Sursee-Mittelland im Hotel Sempachersee in Nottwil.

Unter dem Motto «Die sportliche Schule» trafen sich am Mittwoch, 21. Oktober, rund 40 Personen zur Impulsveranstaltung des Regionalen Entwicklungsträgers (RET) Sursee-Mittelland im Hotel Sempachersee in Nottwil.

Vertreterinnen und Vertreter aus Gemeinderäten, Bildungskommissionen, Schulleitungen, dem Sportunterricht, dem Jugend+Sport-Programm (J+S), aus Tagesstrukturen, der kantonalen Sportförderung, den regionalen Sportkoordinationsstellen sowie der Stiftung Gorilla tauschten sich darüber aus, wie der freiwillige Schulsport und weitere Massnahmen zur Sportförderung in den Schulen der Region umgesetzt werden und weiterentwickelt werden können. Lia Oppliger, regionale Sportkoordinatorin der Region Sursee-Mittelland, führte durch den Anlass. Dieser bot auch beim anschliessenden Apéro Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen und neue Impulse mitzunehmen.

Interesse wächst an freiwilligem Schulsport

Dabei wurde deutlich: Viele Schulen und Gemeinden engagieren sich mit Herzblut für die Sportförderung im schulischen und schulnahen Umfeld. Sie anerkennen Sport als wichtigen Ausgleich zum Schulalltag und als wertvollen Beitrag zur Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Im aktuellen Schuljahr bieten 15 der 19 Verbandsgemeinden der Region Sursee-Mittelland J+S-Angebote im freiwilligen Schulsport an. Auch die Tagesstrukturen rücken zunehmend in den Fokus. Angesichts steigender Anmeldezahlen und neuer Herausforderungen wächst das Interesse, den freiwilligen Schulsport in deren Betrieb zu integrieren. So können Betreuungsangebote entlastet und gleichzeitig zusätzliche Bewegungsmöglichkeiten geschaffen werden.

Integration und Inklusion

Der Austausch zeigte zudem die gesellschaftliche Bedeutung des freiwilligen Schulsports: Er leistet einen wichtigen Beitrag zur Mädchenförderung sowie zur Integration und Inklusion. Schweizweit nehmen Mädchen und Kinder aus der Migrationsbevölkerung im freiwilligen Schulsport leicht häufiger teil als Knaben und Kinder ohne Migrationshintergrund – anders als im Vereinssport. Ein weiterer wichtiger Baustein ist die J+S-Weiterbildung «J+S inklusiv – Sport mit und ohne Behinderung». Sie unterstützt Verantwortliche dabei, Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen die Teilnahme an sportlichen Aktivitäten im Rahmen des freiwilligen Schulsports zu ermöglichen. Der Netzwerkanlass machte deutlich: Eine sportliche Schule entsteht dort, wo Gemeinden, Schulen und Tagesstrukturen bereit sind, die Extrameile zu gehen und den Mehrwert darin zu erkennen. Der gemeinsame Austausch stärkt dieses Engagement und eröffnet neue Perspektiven für eine vielfältige und inklusive Sportförderung in der Region Sursee-Mittelland.

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