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Guggair machte die Nacht zum Tag

Stefan Kämpfen 16. Februar 2026

Elf Guuggenmusiken und eine Kleinformation trafen sich am 15. Februar beim Guggair im Schulhauszentrum Oberkirch zum grossen fasnächtlichen Stelldichein.

Elf Guuggenmusiken und eine Kleinformation trafen sich am 15. Februar beim Guggair im Schulhauszentrum Oberkirch zum grossen fasnächtlichen Stelldichein.

Bereits am frühen Nachmittag eröffnete die organisierende Guuggenmusik Sooregosler Oberchöuch zusammen mit den Insalifääger Mouesee mit einem Konzert im Freien die Kinderfasnacht. Ab 18 Uhr gehörte die Bühne dann den Erwachsenen, die sich auch heuer wieder zahlreich auf dem Schulgelände einfanden. Weil es das Wetter zuliess, gaben zunächst einige der Guuggenmusiken draussen auf dem Pausenplatz lüpfige Fasnachtsklassiker zum Besten. Danach ging es mit der Party drinnen weiter. In der Turnhalle, die kurzum zur DJ-Halle umfunktioniert wurde, spielten im Stundentakt die Guuggenmusiken Guggsurruugger Sursee, Diebetormtöibeler Sursee, Ringligüüsser Willisau, Jungschränzer Escholzmatt und Bogeteguugger Rickenbach. Wenn nicht gerade geschränzt, wurde, heizte DJ Nuno den Tanzfreudigen unter den Fasnächtlerinnen und Fasnächtlern ein. Wer eher dem Trinksport frönte, konnte sich ausgiebig beim Shötli-Contest unter Beweis stellen. Zum Zeitpunkt der Einsichtnahme führte Guuggenpower Let’s Fetz Willisau mit satten 61 Stück.

Alpen-Charme und Guuggenpower

Auch im zur Kaffeestube umgestalteten Gemeindesaal ging mächtig die Post ab: Die Kleinformation Buebezögli und die Guuggenmusiken Schränzerclique Niederwil, Quä-Quäger Triengen, Rothornfäger Sörenberg, Rossbomele Hochdorf, Guggenpower Let’s Fetz Willisau und Stollägusler Sachseln brachten die Stimmung zum Sieden. Dazwischen versprühte der Sänger Andi mit seinem österreichischen Liedgut einen Hauch Alpen-Charme. Wer dann immer noch nicht genug hatte, der konnte sich in der Exit- alias Nagu-Bar den einen oder anderen Wachmacher einverleiben oder sich beim Nagel-Einschlagen auf zwei Baumstämmen versuchen. Eine Nebelmaschine, die gelegentlich weissen Rauch ausstiess, verlieh dem Ort eine ganz eigene, urige Atmosphäre. Über 50 helfende Hände, darunter 25 Personen der Sooregosler Oberchöuch, sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Die Sooregosler-Präsidentin Manuela Vogel war mit dem Event zufrieden und hob auch die Vorteile des Guggair heraus: «Neben unseren Stamm-Guuggenmusiken, die uns jedes Jahr besuchen, ist unser Hauptmarkenzeichen, dass das Fest am Sonntag mitten in der kurzen Fasnachtszeit stattfindet und wir so fast konkurrenzlos sind.» Wer also das Guggair besuchte, hatte – im Gegensatz zum Sooregosler-Fasnachtsmotto – alles andere als einen «Kneck i de Fechte».

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