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Sursee

Hauptgebäude des Alterszentrums St. Martin wird ersetzt

PD 30. November 2025

Die Stimmberechtigten haben den Sonderkredit von 52,847 Millionen Franken für den Ersatzneubau des Hauptgebäudes des Alterszentrums St. Martin angenommen. Während der Bauphase ziehen die Bewohnenden, die Administration und die Restauration in ein Provisorium. Der Ersatzneubau soll bis Ende 2029 bezugsbereit sein.

Die Stimmberechtigten haben den Sonderkredit von 52,847 Millionen Franken für den Ersatzneubau des Hauptgebäudes des Alterszentrums St. Martin angenommen. Während der Bauphase ziehen die Bewohnenden, die Administration und die Restauration in ein Provisorium. Der Ersatzneubau soll bis Ende 2029 bezugsbereit sein.

Am Sonntag, 30. November, fand in der Stadt Sursee eine kommunale Urnenabstimmung statt. Die Stimmberechtigten haben über den Sonderkredit für den Ersatzneubau des Hauptgebäudes des Alterszentrums St. Martin befunden. Das Ergebnis der kommunalen Volksabstimmung ist Folgendes: Die Vorlage wurde bei einer Stimmbeteiligung von 46,75 Prozent mit 2840 Ja- zu 584 Nein-Stimmen angenommen.

Der Stadtrat ist erfreut, dass das über 55-jährige Hauptgebäude des Alterszentrums St. Martin neu errichtet werden kann. «Der Ersatzneubau ist ein Meilenstein für die Altersversorgung in Sursee», sagt Sozialvorsteherin Yvonne Zemp Baumgartner. Er stehe für eine solidarische, lebenswerte Stadt – für die heutigen und kommenden Generationen.

Synergien nutzen

Das neue Hauptgebäude wird 80 Pflegebetten umfassen, verteilt in acht Wohngruppen auf vier Etagen. Neben Pflegezimmern entstehen im Ersatzneubau auch eine Produktionsküche, ein öffentliches Restaurant, Therapie- und Aufenthaltsräume, Büros sowie ein Raum der Stille. Der Aussenraum wird mit finanzieller Unterstützung der Marianne und Peter Ehret-Stiftung aufgewertet: Ein grüner Platz mit Sitzgelegenheiten, Pavillon, Wasserstelle und ein Spielplatz schaffen Lebensqualität – für Bewohnende, Besuchende und das ganze Quartier.

Realisiert wird der Ersatzneubau auf dem bestehenden Areal am St. Martinsgrund. So bleiben die verschiedenen Pflege- und Betreuungsangebote des Alterszentrums vereint. Synergien können so optimal genutzt und die Betriebsabläufe effizient gestaltet werden.

Während der Bauphase ziehen die Bewohnenden, die Administration und die Restauration in ein Provisorium an der Münsterstrasse. Dort wird von der Firma Estermann Immobilien AG ein Mehrgenerationenhaus gebaut, welches das Alterszentrum während der Bauphase nutzen kann. Für die Produktionsküche wird ein separates Provisorium auf dem Gelände des Alterszentrums errichtet. Der Umzug in die Provisorien erfolgt voraussichtlich im April 2027. Der Ersatzneubau soll bis Ende 2029 bezugsbereit sein.

Kantonale Abstimmungen

Die familienergänzende Betreuung soll im Kanton Luzern stärker von der öffentlichen Hand unterstützt werden. Dies haben die Stimmberechtigten am Sonntag entschieden. Sie gaben dabei dem moderateren Gegenvorschlag den Vorzug. In der Abstimmung setzte sich der Gegenvorschlag von Regierung und Parlament gegen die Kita-Initiative der SP durch. Ziel beider Lösungen ist es, Eltern finanziell zu unterstützen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken. Der Gegenentwurf wurde mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 57,2 Prozent (69’371 zu 51’810 Stimmen) gutgeheissen. Die Initiative wurde mit einem Nein-Stimmen-Anteil von 77,5 Prozent (95’072 zu 27’570 Stimmen) abgelehnt. Die Stimmbeteiligung betrug 45,2 Prozent. Der Regierungsrat wird nach dem heutigen Ja zum Gegenentwurf voraussichtlich im Dezember die zum Kinderbetreuungsgesetz zugehörige Verordnung verabschieden. Das Kinderbetreuungsgesetz tritt am 1. Januar 2026 in Kraft.

Nationale Abstimmungen

Die Schweizer Bevölkerung hat sich bei der Abstimmung dieses Wochenendes deutlich gegen die beiden  Volksinitiativen entschieden. Die Service-citoyen- Volksinitiative «Für eine engagierte Schweiz» wurde mit  84,1 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt, die Erbschaftssteuer-Initiative «Für eine soziale Klimapolitik – steuerlich gerecht finanziert» mit 78,3 Prozent Nein-Stimmen.

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