Es war spektakulär anzuschauen, wie der Forstdienst der Korporation Sursee die Pappel am Mittwochnachmittag in Einzelstücke zerteilte. Natürlich zog dieses Schauspiel einige Zaungäste an. Betriebsleiter Christoph Arnold stieg selber auf die Pappel und griff zur Motorsäge – alles mit den gebotenen Sicherheitsmassnahmen und abgesperrtem Arbeitsbereich. Im Einsatz standen auch ein Lastwagenkran und ein Traktor mit Kranwagen.
Die Pappel war krank
Warum die Pappel weg musste, erklärte Christoph Arnold einen Tag später: «Der Baum war krank.» Ein Blick auf die noch verbleibenden Stumpf bestätigt diesen Befund. Er – wie auch das rund zwei Meter lange Bodenstück – ist hohl. An was die Pappel erkrankte, wurde nicht abgeklärt.
Zum gefällten Baum macht der Förster HF folgende Angaben: «Er war und 100-jährig und mass zwischen 20 bis 25 Meter.» Das Holz der Pappel werde nun für die Heizung der Oberstufenschulhäuser in Sursee als Schnitzel genutzt.
Zweite Pappel im Auge
Auch der zweiten Pappel droht wohl das gleiche Schicksal. Ein Forstdienstmitarbeiter trat gegen sie. Die Pappel echote mit dem typischen hohlen Klang. «Wir behalten sie im Auge», sagte Christoph Arnold. Im frei werdenden Raum gleich neben der Sure werde wohl wieder etwas Neues gesetzt.
Schwierig war das Baumfällen für den Forstdienst nicht. «Wir mussten den Arbeitsbereich aber gut absperren. Die Passanten hielten sich aber sehr gut daran», lobt er die Zaungäste.