Als Gastgeber standen dieses Jahr Jörg «Jopo» und Anita Portmann mit ihrem Fasnachtsmotto von 2016, «Orient-Express», im Refektorium des Klosters zur Abfahrt bereit und begrüssten die Gäste im festlich dekorierten Refektorium. Dank der tatkräftigen Unterstützung langjähriger Weggefährten des Heinipaars wurde der Raum passend zum Motto in eine heimelige und gemütliche Atmosphäre verwandelt. Nach einem ausgiebigen Apéro und anschliessendem Nachtessen genossen die Anwesenden den Abend bei angeregten Gesprächen, einem regen Austausch und vielen Erinnerungen an vergangene gemeinsame Erlebnisse.
Der Zug des Lebens
In seiner Ansprache liess Gastgeber «Jopo» die vergangenen zehn Jahre auf humorvolle und zugleich nachdenkliche Weise Revue passieren. Dabei stellte er fest, dass in dieser Zeit einige zusätzlich auf den Zug aufgesprungen, andere umgestiegen oder sitzen geblieben seien. Wieder andere verweilten offenbar noch immer gemütlich im Speisewagen. Derjenigen, die den Zug des Lebens bereits verlassen mussten, gedachten die Anwesenden in einer würdigen Schweigeminute. Natürlich durften auch einige amüsante Anekdoten aus der Zeitgeschichte des Heinivaters 2016 nicht fehlen. Mit einem Augenzwinkern erinnerte «Jopo» daran, dass er im Jahr 2000 hartnäckig umworben und schliesslich zum Mitwirken in der Zunft bewegt worden war. Dafür bedankte er sich im Namen aller Anwesenden – denn ohne dieses Werben hätten die Gäste an diesem Abend wohl kaum gemeinsam am festlich gedeckten Tisch gesessen. Weiter bemerkte er, dass er es auch nach rund 15 Jahren seit seinem Amt als Kanzler noch immer nicht unterlassen könne, auf das «richtige» Tragen der Zunftkette hinzuweisen.
Die Zeit verging «im Zuge», und schon bald hiess es: Endstation, alle aussteigen! Gegen 23 Uhr endete die gemütliche Zusammenkunft, die einmal mehr zeigte, wie wertvoll die Kameradschaft und die gemeinsamen Erlebnisse innerhalb der Zunft Heini von Uri sind. Ein herzliches Dankeschön gilt Jörg und Anita Portmann sowie allen Helferinnen und Helfern für die gelungene Organisation und die unvergessliche Reise mit dem «Orient-Express» durch diese zehn Jahre Zunftgeschichte.
