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Sursee

Pumptrack: «IG HOP» und Verein einigten sich

RED 28. Oktober 2025

Der Verein Pumptrack Sursee und die Interessengemeinschaft «Hofstetterfeld ohne Pumptrack» (IG HOP) einigten sich nach intensiven Verhandlungen auf eine gemeinsame Lösung. Mit dem Rückzug der Sammeleinsprache durch die IG HOP ist der Weg für die Baubewilligung nun frei.

Der Verein Pumptrack Sursee und die Interessengemeinschaft «Hofstetterfeld ohne Pumptrack» (IG HOP) einigten sich nach intensiven Verhandlungen auf eine gemeinsame Lösung. Mit dem Rückzug der Sammeleinsprache durch die IG HOP ist der Weg für die Baubewilligung nun frei.

Der geplante Pumptrack neben dem Schulareal St. Martin kann weiterverfolgt werden. Nach einer intensiven Einspracheverhandlung einigten sich der Verein Pumptrack Sursee und die Interessengemeinschaft «Hofstetterfeld ohne Pumptrack» (IG HOP) auf eine gemeinsame Lösung. Grundlage für den erzielten Konsens war das beidseitige Entgegenkommen der Parteien.

Die IG HOP hatte im Rahmen der Baueingabe eine Sammeleinsprache eingereicht und sich in der Folge mit dem Verein und der zuständigen Behörde zu einer Einspracheverhandlung zusammengesetzt. Durch konstruktive Vorschläge trug die IG HOP wesentlich dazu bei, die Gespräche in eine zielführende Richtung zu lenken. Der Verein Pumptrack Sursee wiederum nahm zentrale Anliegen der IG HOP auf und überarbeitete sowohl das Streckendesign als auch das Betriebskonzept.

Projekt wurde angepasst

Konkret wurde auf die ursprünglich geplante «Surf-Bowl» verzichtet, die zweite Surflinie wurde nach Südwesten verlegt, und die Betriebszeiten sind nun klar geregelt, wie aus der gemeinsamen Medienmitteilung hervorgeht. Zudem wird ein Erdwall mit Bepflanzung als Schall- und Sichtschutz errichtet, und die Anzahl der jährlich stattfindenden Veranstaltungen sind auf drei begrenzt. Der Verein verpflichtet sich darüber hinaus, sich bei den Behörden dafür einzusetzen, den Zugang über den Hofstetterfeldweg zu erschweren. Ausserdem hat die Stadt Sursee bei einem Bedarf das Recht, den Baurechtsvertrag nach zehn Jahren zu kündigen – bisher war dies erst nach dreissig Jahren möglich.

Die überarbeiteten Pläne und das angepasste Betriebskonzept wurden der IG HOP zur Einsicht vorgelegt. In Anerkennung der vorgenommenen Änderungen zog die IG HOP ihre Sammeleinsprache formell zurück. Beide Parteien unterzeichneten einen Vergleichsvertrag, der die Grundlage für die weitere Projektentwicklung bildet.

Realisierung ohne Steuergelder

Der Antrag zur offiziellen Rücknahme der Einsprache sowie zur Erteilung der Baubewilligung wurde bereits bei der Stadt Sursee eingereicht. Die finale Bewilligung wird in den kommenden Wochen erwartet. Parallel dazu arbeitet der Verein Pumptrack Sursee weiterhin intensiv an der Finanzierung des Projekts, das vollständig ohne kommunale Steuergelder realisiert werden soll. Gemäss dem Communiqué ist die Finanzierung bereits weit fortgeschritten und soll bis spätestens Frühsommer 2026 abgeschlossen sein. Ziel ist es, den Pumptrack im Herbst 2026 fertigzustellen und der Öffentlichkeit zur freien Nutzung zu übergeben.

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