Im März 1965 bewilligten die beteiligten Gemeinden einen Projektierungskredit von 200’000 Franken für eine gemeinsame Kläranlage in Triengen. Es folgte eine intensive Vorbereitungsphase mit Machbarkeitsüberlegungen, Kontakten mit Behörden von Bund und Kanton sowie Verhandlungen mit den beteiligten Gemeinden. Anlässlich der Delegiertenversammlung vom 16. Januar 1968 konnte der Ausschuss die fertiggestellte Studie für Anlage und Zuleitungskanäle vorlegen. Die Aufwendungen der Vorbereitungsphase von 1961 bis 1968 wurden mit 291’400 Franken abgerechnet. Sie umfassten die Leistungen für Konzeptstudie, Standortevaluation, geologische Bodenuntersuchungen und den Entwurf der Verbandsstatuten.
Die ARA Surental nahm am 17. November 1975 offiziell ihren Betrieb auf. Das erste verschmutzte Abwasser traf um 14 Uhr in der ARA ein. Der erste Klärwart Rudolf Keller hatte seinen ersten Arbeitstag. Heute sind die Gemeinden Büron, Eich, Geuensee, Hildisrieden, Knutwil, Mauensee, Nottwil, Oberkirch, Schenkon, Schlierbach, Sursee und Triengen mit insgesamt rund 45’000 Einwohnenden an die ARA Surental angeschlossen.
In den vergangenen 50 Jahren habe sich die Abwasserreinigung massiv weiterentwickelt, die Anforderungen an den Gewässerschutz seien stetig gestiegen, die Technik habe sich laufend verbessert und das Bewusstsein für den nachhaltigen Umgang mit der Umwelt und den Ressourcen habe stark zugenommen, sagte Stefan Fischer von der Verbandsleitung anlässlich des Tags der offenen Tür vom vergangenen Samstag. «Die Aufgabe, die durch die ARA erledigt wird, ist wichtiger denn je. Wir tragen Verantwortung für den Schutz unserer Gewässer und damit auch für unsere wohl wichtigste Ressource, das Wasser.»

