Auch in Zukunft die führende mediale Stimme rund um den Sempachersee: Roland Meyer, Verwaltungsratspräsident der WM Druck Sempacher Zeitung AG (vorne links), Hilmar Gernet, Verwaltungsratspräsident der Surseer Woche AG (vorne rechts), sowie die Geschäftsführer der beiden Verlagshäuser, Gregor Lötscher (hinten links) und Guido Eberhard. (Foto Ana Birchler-Cruz)
Auch in Zukunft die führende mediale Stimme rund um den Sempachersee: Roland Meyer, Verwaltungsratspräsident der WM Druck Sempacher Zeitung AG (vorne links), Hilmar Gernet, Verwaltungsratspräsident der Surseer Woche AG (vorne rechts), sowie die Geschäftsführer der beiden Verlagshäuser, Gregor Lötscher (hinten links) und Guido Eberhard. (Foto Ana Birchler-Cruz)
08.01.2020

«Surseer Woche» und «Sempacher Woche» legen Redaktionen zusammen

von Red

Zum Beginn des neuen Jahres setzen die beiden Zeitungsverlage Surseer Woche AG und WM Druck Sempacher Zeitung AG einen zukunftsweisenden Marchstein in die regionale Medienlandschaft.

Die beiden Medienhäuser haben auf den 1. Januar 2020 ihre Redaktionen zusammengelegt. Nachdem auf Verlagsebene die Inseratekombination schon 20 Jahre erfolgreiche Realität ist, folgt dieser publizistische Schritt im heutigen Medienumfeld einer sinnvollen, inneren Logik.

Die Redaktionsstandorte Sursee und Sempach Station werden beibehalten, wobei die Redaktionsleitung in Sursee stationiert ist. Die Zeitungstitel «Surseer/Trienger Woche» und «Sempacher Woche» bleiben als selbstständige Verlagsprodukte der Surseer Woche AG bzw. der WM Druck Sempacher Zeitung AG erhalten. Die Leserinnen und Leser im ganzen Sempacherseegebiet und im Surental werden sich in ihrer Zeitung auf den eigenständigen Lokalseiten wiederfinden.

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Die Neuorganisation konzentriert die publizistischen Kompetenzen und legt den Grundstein, um auch in Zukunft die führende mediale Stimme rund um den Sempachersee zu bleiben. Das journalistische, politische, wirtschaftliche, kulturelle, sportliche und gesellschaftliche Anforderungsprofil, das an den Lokaljournalismus gestellt wird, ist schon heute sehr anspruchsvoll. Und die Erwartungen steigen weiterhin, wie die Erfahrungen der letzten Jahre beweisen. Die gemeinsame Redaktion, in der unterschiedlichste journalistisch-publizistische Fachkompetenzen vertreten sind, erleichtert es, diesen hohen Ansprüchen gerecht zu werden.

Online-Medien als Chance

Die Neuorganisation bezweckt zudem,  die Präsenz in den eigenen Online-Kanälen zu steigern und zu stärken. Die regionale Lebens- und Wirtschaftswelt soll nicht nur am Donnerstag in der Printausgabe stattfinden, sondern während sieben Tagen online. Berichtet wird dann, wenn «es» geschieht. Hintergründige, unterhaltsame, regionale Geschichten werden multimedial  in unseren digitalen Medien und in der klassischen Zeitung  erzählt. Die Redaktion wird damit dem veränderten Leseverhalten gerecht.

Neue Kanäle, neue Formate: Die Online-Kommunikation verlangt von der Journalistin, vom Journalisten einiges ab. Neue handwerkliche Fähigkeiten gesellen sich zum Schreiben und Fotografieren dazu: Videos filmen und schneiden, interagieren mit der Online-Community, die Websites pflegen. Diese hohen Erwartungen werden auch an die neue gemeinsame Redaktion der beiden Medienhäuser gestellt – zu Recht. Gemeinsam mit den Medien-Machern wollen wir diese Erwartungen erfüllen.

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Keine Sparübung, kein Stellenabbau

Die Neuorganisation zielt auf eine Steigerung der Flexibilität und Agilität in der journalistisch-publizistischen Arbeit. In der gemeinsamen Redaktion werden alle bisherigen Mitarbeitenden weiterbeschäftigt. Die Redaktionsleitung der gemeinsamen Redaktion nimmt Dominique Moccand, bisher Redaktionsleiter der «Surseer/Trienger Woche», wahr. Geri Wyss, bisher Redaktionsleiter der «Sempacher Woche», leitet neu das Ressort «Oberer Sempachersee». Die Neuorganisation basiert auf der Überzeugung, dass die lokale, regionale Kommunikation in Zukunft an Bedeutung gewinnt, dass  sich die Kommunikationsmittel und ihre Nutzung und somit die Produkte und Dienstleistungen aber verändern werden.

Die gemeinsame Redaktion ist ein weiterer Schritt, um den beiden Medienunternehmen die wirtschaftliche Zukunft nachhaltig zu sichern und den Leserinnen und Lesern, den Online-Nutzerinnen und -Nutzern weiterhin qualitativ anspruchsvolle Medienprodukte anzubieten. So leisten wir einen Beitrag zur unverzichtbaren medialen Öffentlichkeit in unserem gemeinsamen Lebens-, Arbeits- und Gesellschaftsraum. Davon sind die Verwaltungsräte der beiden Medienhäuser überzeugt.


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