Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, 2. Juli, kurz nach dem Mittag – nach 12.30 Uhr. Dies teilte die Luzerner Staatsanwaltschaft am Donnerstagabend mit. Bei den Vorbereitungsarbeiten für ein Ferienlager einer Jugendorganisation aus dem Kanton Luzern wurde eine 19-jährige Frau tödlich verletzt. Ein 25-jähriger Mann erlitt Verletzungen und wurde mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen. Die Luzerner Polizei hat ein Care-Team aufgeboten. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Sursee.
Tiefe Betroffenheit bei der Jubla
Die Jubla Schweiz veröffentlichte am gleichen Abend eine Medienmitteilung. Darin informierte sie mit tiefer Betroffenheit über den Todesfall, der sich im Zusammenhang mit einer Aktivität von Jungwacht Blauring Schweiz ereignet hat. «Bei den Aufbauarbeiten für das Sommerlager der Jubla Horw wurde eine Person tödlich verletzt – eine weitere Person erlitt Verletzungen und wurde mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen. Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Angehörigen, den beteiligten Jugendlichen sowie allen, die von diesem Ereignis berührt sind», schreibt die Jugendorganisation. Der Schutz und das Wohlbefinden aller Beteiligten haben für sie nun höchste Priorität. Man arbeite eng mit den zuständigen Behörden und Fachstellen zusammen und unterstütze deren Arbeit vollumfänglich. «Aus Rücksicht auf die laufenden Abklärungen bitten wir um Verständnis, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Angaben zu den Umständen und betroffenen Personen machen können», so die Jubla Schweiz.
Die Jubla Horw prüfe aktuell auch, ob das geplante Lager noch durchgeführt wird.
