Fast hundert Jahre lang war Foto Friebel in Sursee tätig. Das umfangreiche Archiv mit rund 700'000 Fotografien, wird heute durch das Stadtarchiv Sursee und die Fachstelle audiovisuelles Kulturgut (FAV) der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern verwaltet, aufbereitet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Welchen dokumentarischen Wert hat ein solches Bildarchiv für die Denkmalpflege, die Stadtentwicklung oder die Dokumentation von Baukultur? Und welchen Wert hat es für die Archive, die es der Öffentlichkeit zugänglich machen? Diese Fragen bespricht Simon Meyer, Leiter der Fachstelle AV, gemeinsam mit der Stadtarchivarin Nicole Bättig und dem Denkmalpfleger Marcus Casutt, anhand von Fotografien aus dem Bestand Foto Friebel.
Bereits 2022 wurde über die Aufbereitung und Digitalisierung von rund 1000 Fotografien aus dem Bestand Friebel berichtet. Im Sommer 2026 übernahm die FAV nun einen Teil des Bestandes, um ihn digitalisieren und der Öffentlichkeit zugänglich machen zu können. Zudem laufen Verhandlungen zwischen der Fachstelle AV und dem Stadtarchiv Sursee, damit der gesamte Bestand Friebel gerettet werden kann. Ziel ist es, dass der Bestand 2027 oder 2028 von der Fachstelle AV komplett übernommen wird.

