«Eine funktionierende Demokratie braucht eine freie Presse», sagt Andrea Masüger, Präsident des Verlegerverbands Schweizer Medien. «Einschränkungen der Pressefreiheit sind ein aktuelles globales Thema – die Schweiz steht im internationalen Vergleich verhältnismässig privilegiert da. Doch auch hierzulande ist die Pressefreiheit zunehmend unter Druck.»
«Der VSM setzt sich für eine uneingeschränkte Pressefreiheit weltweit und in der Schweiz ein», unterstreicht VSM-Vizepräsidentin und Weltverlegerverbandspräsidentin Ladina Heimgartner. «Wir fordern, dass bestehende Hürden abgebaut und keine zusätzlichen errichtet werden.» Wie zentral die Pressefreiheit für die Gesellschaft ist, zeigt die neue VSM-Kampagne, die Ringier Advertising kreiert hat.
Mit drei Fragen macht die Kampagne deutlich, was Pressefreiheit für jeden Einzelnen von uns bedeuten kann – und wie sie eben nicht nur als Grundprinzip demokratischer Gesellschaften, sondern ganz konkret in unserem Alltag wirkt: Was passiert, wenn du nur noch hörst, was du hören willst? Was ist die unbequemste Frage, die man dir stellen kann? Woher weisst du, was du nicht wissen willst?
Die Fragen sollen zum Nachdenken anregen, die persönliche Beziehung zu Medien und ihre Rolle reflektieren sowie dazu motivieren, aus dem Vertrauen in unabhängige Medien heraus eine eigene Meinung zu bilden. Damit stellt die Kampagne letztlich die Frage, was mit uns passiert, wenn man keine kritischen Fragen mehr stellen darf.
Die Kampagnen-Sujets werden seit dem 27. April bis zum Tag der Pressefreiheit in den Medien von Mitgliedern des VSM publiziert. Auch in dieser Zeitung. Die Sujets finden sich unter www.schweizermedien.ch/tagderpressefreiheit2026.
