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Inoverde: Obsthalle Sursee wird geschlossen

Red 01. September 2026

Das Fenaco-Unternehmen «Inoverde» konzentriert die Lagerung, Verarbeitung und Vermarktung von Kern- und Steinobst in Perroy (VD) und Charrat (VS). Der Standort in Sursee wird per Ende Juni 2027 geschlossen, wie das Unternehmen am Dienstagmorgen mitteilte. Für die betroffenen Mitarbeitenden kommt ein Sozialplan zum Zug. Für die Obstproduzentinnen und Obstproduzenten bestehen Anschlusslösungen.

Das Fenaco-Unternehmen «Inoverde» konzentriert die Lagerung, Verarbeitung und Vermarktung von Kern- und Steinobst in Perroy (VD) und Charrat (VS). Der Standort in Sursee wird per Ende Juni 2027 geschlossen, wie das Unternehmen am Dienstagmorgen mitteilte. Für die betroffenen Mitarbeitenden kommt ein Sozialplan zum Zug. Für die Obstproduzentinnen und Obstproduzenten bestehen Anschlusslösungen.

Inoverde konzentriert seine Kern- und Steinobstaktivitäten künftig in Perroy (VD) und Charrat (VS). Der Standort Sursee wird per 30. Juni 2027 geschlossen. Sursee ist der älteste und kleinste Standort, an dem Inoverde Früchte verarbeitet. In den kommenden Jahren würden hohe Investitionen anfallen, die sich aufgrund des kompetitiven Marktumfelds und der vergleichsweise geringen Verarbeitungsmenge am Standort nicht rechtfertigen liessen. Die Leistungszentren in Perroy und Charrat verfügen demgegenüber über eine zeitgemässe Infrastruktur und Potenzial für die Weiterentwicklung. Inoverde hat bereits am 18. August über entsprechende Überlegungen informiert und nach Abschluss des Konsultationsverfahrens den definitiven Entscheid gefällt.

Sozialplan für Mitarbeitende

Von der Standortschliessung sind 44 Mitarbeitende betroffen. Für sie kommt ein umfassender Sozialplan zur Anwendung. Inoverde begleitet die betroffenen Mitarbeitenden während dieses Prozesses aktiv. Nach Möglichkeit werden Mitarbeitende an anderen Standorten von Inoverde sowie der Fenaco-Landi-Gruppe weiterbeschäftigt oder bei der externen Stellensuche unterstützt.

Anschlusslösungen für Landwirtschaftsbetriebe

Den betroffenen Obstproduzentinnen und Obstproduzenten bietet Inoverde in Zusammenarbeit mit der Tobi Seeobst AG aus Bischofszell (TG) Anschlusslösungen an. Bereits heute stammt mehr als die Hälfte der in Sursee verarbeiteten Mengen aus der Ostschweiz. «Dank der Partnerschaft mit der Tobi Seeobst AG können wir unseren Produzentinnen und Produzenten auch nach der Schliessung des Standorts Sursee Kontinuität und Planungssicherheit bieten», sagt Michel Nick, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Inoverde.

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