Das Heimspiel am Sonntag gegen Malters muss der FC Triengen gewinnen. (Foto Sti/Archiv)
Das Heimspiel am Sonntag gegen Malters muss der FC Triengen gewinnen. (Foto Sti/Archiv)
29.05.2019

Klammern am Strohhalm

von Red

Eine Runde vor Schluss fehlt dem FC Triengen ein Punkt zum rettenden Ufer. Da möglicherweise aber drei Teams aus der 3. Liga Gruppe 3 absteigen, könnte die Schlacht vor dem letzten Spieltag bereits verloren sein.

Bereits nach fünf Minuten lag der FC Triengen im letzten Auswärtsspiel der Saison gegen den FC Schötz II im Hintertreffen. In der 23. Minute konnte das Team von Ruedi Giger per Penalty zum 1:1 ausgleichen.

Den Start in die zweite Halbzeit verschlief der FC Triengen ebenfalls. Man hatte sogar das Gefühl, als bettle Triengen regelrecht darum, ein Tor zu kassieren. In der 67. Minute war es dann so weit, Schötz traf zum 2:1.

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Erst als das Spiel langsam in die Endphase kam, stemmten sich die Surentaler gegen die vermeintliche Niederlage und glichen in der 85. Minute aus. Was folgte, war ein offener Schlagabtausch. Die beste Chance für Triengen hatte der frisch eingewechselte Jeton, als er mit seinem satten Schuss nur den Pfosten traf. Statt zu führen, konnte Schötz kurze Zeit später durch einen schnell vorgetragenen Konter noch das 3:2 erzielen (89.). Obwohl der Schiedsrichter noch einige Minuten nachspielen liess, blieb es bei diesem für Triengen fatalen Endresultat.

Der letzte Zwick an der Geissel

Beim letzten Heimspiel auf dem Schäracher in dieser Rückrunde am kommenden Sonntag, um 16 Uhr, gegen den FC Malters kann nur ein Sieg ein wenig Hoffnung geben, den Klassenerhalt noch zu schaffen. Das bedingt zusätzlich, dass Reiden in Wolhusen verliert. Zudem besteht das Risiko, dass vier Innerschweizer 2.-Liga-inter-Teams absteigen. Dies hätte einen Rattenschwanz zur Folge, so dass gleich acht Teams aus der 3. Liga in die 4. Liga absteigen würden. Dadurch wäre der FC Triengen selbst auf dem 10. Platz nicht mehr sicher. «Das heisst, Triengen wird alles Glück auf dieser Welt brauchen, um das Blatt noch zu seinen Gunsten zu wenden. So lange dies möglich ist, wird daran geglaubt», erklärt Trainer Ruedi Giger unerschütterlich gegenüber dieser Zeitung.


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